Portfolio Categories Intervention
431art | media art | interdisciplinary projects Diese Seite richtet sich an Kuratoren und Ausstellungsmacher, an Museen, Stiftungen, Kunstsammler und kulturell Interessierte. Sie hat auch das Ziel einer möglichen Vernetzung unter Kunst- und Kulturschaffenden im Hinblick auf eine mögliche Kooperation zu schaffen.
media art, multimedia installation, interdisciplinary projects, video, sound, second life, virtual space, Multimediale Kunst, Installation, interdisziplinäre Projekte, Video, Klang, second life, virtueller Raum, eco art,the GreenHouse Company, botanoadopt
-1
archive,paged,tax-portfolio_category,term-intervention,term-114,paged-3,wp-theme-stockholm,qode-social-login-1.1.3,qode-restaurant-1.1.1,stockholm-core-2.4.8,select-theme-ver-9.14.4,ajax_fade,page_not_loaded,menu-animation-underline,,qode_menu_,wpb-js-composer js-comp-ver-9.0.1,vc_responsive

Ghost Hunting FFM_073_2020/2021

Dezember 2020 / fortlaufend

Ghost Hunting Frankfurt am Main
A site specific audio excursion by 431art

 

Ghost Hunting | Audio walk in Frankfurt/Main city | A field experience from hertz to gigahertz

 

Elektromagnetische Felder umgeben uns überall. Für das menschliche Ohr sind sie normalerweise nicht wahrnehmbar. In Städten entstehen sie quasi unbeabsichtigt als Nebeneffekt technologischer Entwicklung.

Ghost Hunting macht verborgene Klänge von neun Orten der Frankfurter Innenstadt hörbar und erfahrbar. Ghost Hunting öffnet eine akustische Zwischenwelt, die Hörgewohnheiten auf die Probe stellt und dazu einläd, Klangfelder selbst zu erforschen: durch genaues Hinhören oder Lauschen.

 

Was erzählen uns die elektromagnetischen Felder urbaner Orte? Wie klingt der urbane Raum nachts, wenn alles still ist? Was erzählen uns die Geister, die in den elektromagnetischen Landschaften, den unsichtbaren Räumen der Poesie, leben?

 

Für die Teilnahme benötigen Sie ein Smartphone mit Verbindung zum Internet, einen Kopfhörer und die App „QR-Code-Reader“, die Sie in App-Stores kostenlos erhalten. Corona kompatibel kann die Route eigenständig erforscht werden – tagsüber, in der Dämmerung oder auch nachts. Uhrzeit und Begleitung können also selbst bestimmt werden. Auf zum Ghost Hunting! Am besten bei Dunkelheit.

 

Die Teilnahme ist kostenfrei und erfolgt nach dem Solidarprinzip. Wer einen Beitrag spenden kann, hat hier die Möglichkeit dazu:

via PaPal auf der Seite des Kunstvereins

 

Mit freundlicher Unterstützung:

 

Medien Echo (Auswahl):

 

Das Rauschen der Stadt (FAZ)

Digitale Geisterjagd durch die Stadt (Journal Frankfurt)

Wie Corona-Spaziergänge spannend werden (hessenschau)

Gespenstige Stadtführung in Frankfurt (SAT1)

 

Lazarus Dinner_072_2020

01.10. — 31.10. 2020

Kunstverein Bellevue-Saal (Arbeitsstipendium)

 

Partizipative Installation

 

Die raumbezogene Installation greift die ursprüngliche Funktion des Bellevue Saal als Speisesaal unter den Vorzeichen der Almende auf. Unter „Almende“ versteht man seit dem Mittelalter Land, das von Bauern als Gemeinschaftseigentum genutzt werden kann. Ein Beispiel zeitgenössischer Almende ist die Bepflanzung von ca. 300 Beeten mit Obst, Gemüse und Blumen auf dem früheren Flughafen Tempelhof in Berlin. Der Begriff „Almende“ wird inzwischen auch auf andere Bereiche, wie z.B. dem freien Zugang zu Wissen übertragen.

 

Im Spannungsfeld von Selbstversorgung und Teilhabe beziehen wir den Begriff Almende in „Lazarus Dinner“ zunächst auf die Nutzbarmachung von privaten Lebensmittelüberschüssen aus eigener Erzeugung, aber auch auf einen gemeinsam geteilten Raum an einer gedeckten Tafel – also auf ein bedingungsloses Teilen gemeinsam verbrachter Zeit verbunden mit Gastfreundschaft im ursprünglichen Sinn. Während der Ausstellung wurde der Bellevue Saal also wieder zum Speisesaal. Allerdings wurde der Zugang zur gedeckten Tafel durch seitliche Absperrungen zunächst verwehrt. Wiesbadener*innen waren aufgefordert, Überschüsse von Selbstgemachten sowie aus dem eigenen Garten für das „Lararus Dinner“ zu spenden.

 

„Die Frage von Nachhaltigkeit und unser Umgang mit natürlichen Ressourcen ist einer der Ankerpunkte im künstlerischen Ansatz von 431art. Ihre Arbeit ist damit im besten Sinne politisch. Und sie verkörpert wohl das, was Joseph Beuys mit der Bezeichnung soziale Plastik benannt hat, ein Kunstwerk, an dem alle mitbauen. …

 

Die Arbeit ist raumbezogen, partizipativ UND sie lädt zur Kommunikation am Tisch ein. Coronakompartibel ist es ein kleiner Kreis an Gästen, der sich da treffen und austauschen kann und nach einer langen Zeit der Isolation wieder persönlich begegnen. Der Tisch befindet sich im Zentrum der Inszenierung, aber in diesem Zustand ist er erst einmal eine Leerstelle und wartet auf die Kommunikation, die an ihm stattfinden soll…

 

Blicken wir auf die anderen Elemente der Rauminszenierung, die teilweise etwas spacig daherkommen und uns irgendwie auch wieder aus der Gegenwart herauszuführen und in eine andere Sphäre zu beamen scheinen. In jedem Fall aber aus diesem Raum in die Natur versetzen. Da ist zum einen die Projektion durch drei Schnurvorhänge hindurch auf die Rückwand des Ausstellungsraums: zu sehen sind auf dem Video nektarsammelnde Hummeln auf Lavendelblüten. Der Bestäubungsvorgang als Beginn des Lebens, Voraussetzung für die Entwicklung von Früchten….

 

Die Fotografien sind vom Motiv her Stillleben und lassen sich in die Kategorie der Vanitas-Stillleben einsortieren. Vergänglichkeit ist das Thema, das vom Baum gefallene Obst, das da vor sich hin modert und dessen Saft die Wespen anlockt, die sich auf den Äpfeln zum Mahl versammeln. Wenn es mit den Hummeln beginnt, dann sind die Wespen sozusagen die Resteverwerter. Ein Naturkreislauf, der da in den Bildern aufleuchtet. Und ein Mahl, das uns in einer Art Kreisbewegung zurück zum Titel der Ausstellung führt.…“
(Christian Kaufmann)

 

Photo credit:  Dirk Uebele

 

Plants and Aliens_071_2020

Plants and Aliens

Ausstellung Pflanzenklappe® — Adoptionsbüro — Empathietraining
04.09. — 24.09. 2020

KUNSTMUSEUM TEMPORÄR | Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

 

Zur Einweihung der Pflanzenklappe® und Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, dem 3. September 2020, um 18:00 Uhr laden wir sie und ihre Freunde herzlich vor das Museum Temporär ein (Begrenzte Teilnehmerzahl*).
Pflanzenklappe® 4. September bis 10. September 2020
die Pflanzenklappe® nimmt ihre ungeliebten Pflanzen vor dem Museum Temporär entgegen**. Di – Fr 10:30 Uhr – 17:30 Uhr sowie Sa + So 10:30 Uhr – 13:30 Uhr.

Adoptionsbüro 23. und 24. September 2020
im Adoptionsbüro können sie pflanzliche Individuen adoptieren:
Mi, 23. September 2020 von 14:00 – 18:00 Uhr, Do, 24. September 2020 von 14:00 – 17:00 Uhr.
Anfahrt: Link

 

„Neue Perspektiven auf Pflanzen und Raumklima“
KLIMAFORUM in Zusammenarbeit mit der Mülheimer Initiative für Klimaschutz e. V. und botanoadopt®
Donnerstag, 24. September 2020 von 18 bis 20 Uhr im MedienHaus, Synagogenplatz 3, und im Livestream.
Für den Livestream ist eine Anmeldung unter info@klimaschutz-mh.de erforderlich.
Sie erhalten 15 Minuten vor der Veranstaltung einen Link per Mail.

Botanical Powwow – MicroMuseum for the Future_070_2020

Botanical Powwow – MicroMuseum for the Future

 

„Botanical Powwow“ ist ein Raum gemeinschaftlichen Erlebens, Imaginierens, Reflektierens für ein künftiges Zusammenleben von Pflanze und Mensch im gemeinsam geteilten urbanen Raum. Das Powwow als rituelle Form der Zusammenkunft im Kreis wird dabei sowohl in ein temporäres Zukunftslabor transformiert, als auch in eine Installation in Form eines Mikromuseums – dem „Micromuseum for the Future“. Das partizipative temporäre Museum beherbergt sowohl natürliche Fundstücke als auch überflüssige Gegenstände unserer Zivilisation, die ihrer Bedeutung enthoben -, visuell umgedeutet und transformiert wurden. Die partizipative Performance bildet den Rahmen für eine mögliche Verschiebung der inneren Perspektive auf pflanzliches Leben als Basis für das Imaginieren von Zukunftsentwürfen. Konzeptuelle, stilistische und dramaturgische Mittel sowie künstlerische Methoden, wie z.B. Cut-ups von Texten werden gespeist von Bezügen zur Popkultur, wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie lose-assoziativen Bezügen zu anderen Kulturen.

 

Anmerkung von 431art:
Die von uns im Jahr 2020 entwickelte Arbeit ist weder eine Imitation anderer Kulturen, noch eine Herabwürdigung Dritter zum eigenen Vorteil. Vielmehr lebt sie von dem Grundgedanken, das eine gemeinsame Zukunft von Pflanze und Mensch nur in einem respektvollen miteinander aller Lebewesen möglich ist.

 

„Botanical Powwow“ knüpft an die künstlerische Utopie und Langzeituntersuchung „botanoadopt®“ an, die 431art bereits im Jahr 2006 zu entwickeln begann. botanoadopt® stellt gängigen Sichtweisen von Natur eine neue Perspektive entgegen, die Kontexte subtil verschiebt und mit Wissenschaft und Kunst verbindet. Der Kosmos von botanoadopt® besteht neben der Pflanzenklappe® und der Onlineplattform zur Pflanzenadoption aus künstlerischen Formaten, wie Aktionen im öffentlichen Raum, Installationen bis hin zu Buchpublikationen.

 

Konzept, Realisation & Performance: Haike Rausch & Torsten Grosch – 431art

 

»Botanical Powwow – Micro Museum for the Future« wird unterstützt vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main sowie vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und ist eine Koproduktion von IMPLANTIEREN2020.

INZUKUNFT – Empathietraining Hamburg_068_2019

In Zukunft: botanoadopt® in Hamburg
Empathietraining, Installation „Landscape of Empathy“.

 

Die Ausstellung „In Zukunft“ zeigte vom 20.8. – 8.9.2019 künstlerische Positionen und Bilder zum „Zukünftigen, Möglichkeitsräume, die imaginiert und gestaltet werden können“. Konzipiert/kuratiert von Harald Welzer und Dana Giesecke und veranstaltet von der Stiftung FUTURZWEI.

Das Empathietraining für Pflanzen begann mit einer Lecture zu botanoadopt®. Teilnehmende waren Schüler*innen der Oberstufe des Gymnasiums Eppendorf in Hamburg. Bereits im Vortrag wurde rege diskutiert über den Stellenwert von pflanzlichem Leben und über die unterschiedlichen Antworten des ersten Moduls des Empathietrainings. Innerhalb der temporären Installation „Landscape of Empathy“ wurden die anderen Angaben in Kleingruppen oder allein mit Experimentierfreude in Angriff genommen.

 

Zur Ausstellungswebsite: INZUKUNFT

 

INZUKUNFT – Ausstellung Hamburg_067_2019

In Zukunft: botanoadopt® in Hamburg

 

Die Ausstellung „In Zukunft“ zeigte vom 20.8. – 8.9.2019 künstlerische Positionen und Bilder zum „Zukünftigen, Möglichkeitsräume, die imaginiert und gestaltet werden können“.
Konzipiert/kuratiert von Harald Welzer und Dana Giesecke und veranstaltet von der Stiftung FUTURZWEI.

botanoadopt® war mit der Pflanzenklappe®, einem Adoptionsbüro für Pflanzen und einem Empathietraining vom 30.8. – 8.9.2019 Teil der Ausstellung. Das Empathietraining wird in Projekt 68 vorgestellt.

 

Zur Ausstellungswebsite: INZUKUNFT

 

Ghost Hunting – Audiowalk Project_066_2019

Ghost Hunting | Audio walk | A field experience from hetz to gigahertz

 

Nicht nur in Städten sind wir von elektromagnetischen Feldern umgeben. Elektromagnetismus ist auch ein natürliches Phänomen. Elektromagnetische Felder in Städten entstanden quasi unbeabsichtigt als Nebeneffekt technologischer Entwicklung. Sie umgeben uns überall. Für das menschliche Ohr sind sie normalerweise nicht wahrnehmbar.

Das Projekt „Ghost Hunting“ macht elektromagnetische Phänomene hörbar und innerhalb eines Audiowalks erfahrbar. Drei Tage lang können Sie an insgesamt 8 Orten Schöppingens (NRW) deren elektromagnetische Wellen in Form von Klängen hören – eine akustische Zwischenwelt, die unsere Hörgewohnheiten auf die Probe stellt und dazu einläd, Klangfelder selbst zu erforschen: durch genaues Hinhören oder Lauschen.

Was erzählen uns die elektromagnetischen Felder urbaner Orte? Wie klingt der urbane Raum nachts, wenn alles still ist? Was erzählen uns die Geister, die in den elektromagnetischen Landschaften leben?
 Sind diese Bereiche nicht eher unsichtbare Räume der Poesie?

Für die Teilnahme benötigen Sie ein Smartphone mit Verbindung zum Internet, einen Kopfhörer und die App „QR-Code-Reader“, die Sie in App-Stores kostenlos erhalten. Die Route kann eigenständig erforscht werden – zu Fuß oder per Rad – tagsüber, in der Dämmerung oder auch nachts. Sobald Sie an einer Station angekommen sind, scannen Sie mit dem QR-Code-Reader den QR-Code Ihrer Station. Tauchen Sie ein in das Meer elektromagnetischer Wellen und lauschen seinen Klängen.

 

Zur Projektwebsite: Ghost Hunting

 

Urban Plants – Bio-Biographies Project_062_2019

Buch

 

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens von botanoadopt® und der Pflanzenklappe® erschien am 4. April 2019 der Bildband „Urban Plants – Bio-Biographies“.
288 Seiten, offene Fadenhelftung, Deutsch/Englisch.
Mit Texten von Torsten Grosch, Haike Rausch und einführenden Texten von Christoph Wilhelm Aigner (laut „World Literatur Today“ einer der wichtigsten zeitgenössischen Dichter), Dana Giesecke (wissenschaftliche Leiterin der FUTURZWEI Stiftung für Zukunftsfähigkeit, Christian Kaufmann (stellvertretender Direktor der Evangelischen Akademie Frankfurt), Shelley Sacks (Professorin em. für Soziale Plastik), Sue Spaid (amerikanisch-belgische Philosophin, Kuratorin und Autorin).

 

Das Herzstück des Bildbandes sind 100 Fotografien und Biografien von Adoptivpflanzen, wie zum Beispiel Geldbaum „Lehman“, der ein halbes Jahr nach dem Crash der Bank „Lehman Brothers“ an ein Frankfurter Geldinstitut vermittelt wurde – die deutsche Ausgabe der Financial Times berichtete. Das zweisprachige Buch mit poetischen Biografien gibt Einblick das Innenleben der beliebtesten Zimmerpflanzen; enthält aber auch seltene Zimmerpflanzen, wie z.B. die ursprünglich aus China stammende Juwelorchidee sowie wenige Bäume, wie z. B. einen amerikanischen Geweihbaum, gezogen aus einem Samen aus Schloss Sanssouci. Das Cover ziert die lebend gebärende Goethepflanze namens „Radar von Schneckenberg“.

 

Der Bildband wurde gefördert von Kulturmut, der Crowdfunding-Initiative der Aventis Foundation, dem Kulturamt der Stadt Frankfurt, der Naspa Stiftung, dem Kunstverein quersumme8 e.V. und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

 

Lesungen fanden statt im Gießkannen Museum in Gießen am Erscheinungstermin am 4.4.2019, zum Osterspaziergang in Frankfurt auf der Goetheruh und zur Langen Nacht der Museen in Frankfurt am 11. Mai 2019 in der Evangelischen Akademie Frankfurt/M.

 

Moss Indicators Project_061_2018

Performance, Field-Research und Intervention im städtischen Raum von Darmstadt.

 

Moose gehören zu den ältesten Land-Pflanzen der Erde und wie die Landung eines Meteoriten belegt, kamen sie einst aus der Galaxie NGC 431 in das Gebiet des heutigen Bessunger Forstes. Sie sind wie Flechten gute Bioindikatoren, da sie sehr empfindlich auf Umweltveränderungen reagieren. Weil Moose Wasser und Nährstoffe nicht über Wurzeln, sondern direkt über ihre Oberfläche aufnehmen, sind sie der direkten Wirkung von Schadstoffen ausgesetzt; sie können aber auch nur bei ausreichend Luftfeuchtigkeit überleben. Ihr kurzer Lebenszyklus führt zu raschen Reaktionen, die mit bloßem Auge erkennbar sind. Moose werden bisher nur in Europa, Kanada, Japan und Neuseeland als Bioindikatoren für chemische Analysen verwendet. Die „Moss-Indicators“ sind skulpturale Objekte und visuelle Indikatoren zur Erfassung des städtischen Mikroklimas. Sie werden an verschiedenen Orten des städtischen Raums von Darmstadt platziert, sowie am Waldkunstpfad im Bessunger Forst.

 

Ecovention Europe | botanoadopt® in Sittard Project_060_2017

14-tägiges partizipatives Projekt im öffentlichen Raum von Sittard, NL

 

Das Projekt botanoadopt® mit der Pflanzenklappe® begann mit dem von uns entwickelten Empathietraining für Pflanzen an zwei Tagen im Hof des Museums. Am darauf folgenden Montag wurde die Pflanzenklappe® vor dem Museum durch den Direktor des Museums für Moderne Kunst offiziell enthüllt. Sie nahm anschließend für 7 Tage ungeliebte Gewächse anonym entgegen, die in der zweiten Projektwoche an Adoptiveltern vermittelt wurden. Begleitend zu den Adoptionsbüros fand ein von uns neu entwickeltes Format statt; die „Tea-Times“. Dazu wurden Besucher*innen frisch gebrühter Tee aus hochwertigen Kräutern (aus biologischem Anbau) mit erlesenen Backwerk in feinem chinesischen Porzellan serviert. Innerhalb dieses Formates entwickelten sich Gespräche über Pflanzen, ihre Rolle und unseren Umgang mit ihnen, sowie deren Bedeutung für uns.

 

Zu den Adoptionsbüros kamen Menschen aus Sittard, sowie den umliegenden Orten bis hin zu Maastricht. Die Resonanz der teilnehmenden machte klar, das das Gefühl von Gemeinschaft erstarkte, Hoffnung auf Veränderung einer Resignation wich und die Wertschätzung von Pflanzen als äußerst wichtig erachtet wurde.