Portfolio Categories Intervention
431art | media art | interdisciplinary projects
Diese Seite richtet sich an Kuratoren und Ausstellungsmacher, an Museen, Stiftungen, Kunstsammler und kulturell Interessierte. Sie hat auch das Ziel einer möglichen Vernetzung unter Kunst- und Kulturschaffenden im Hinblick auf eine mögliche Kooperation zu schaffen.
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2026
In
A Trip to Distant Spheres II
099_2025-2026
Mit A Trip to Distant Spheres II knüpfen wir an den ersten, im Jahr 2023 realisierten Projektteil an, der sich mit dem Thema Zukunftsfähigkeit von Innenstädten im Kontext von Klimawandel und strukturellem Wandel beschäftigte.
Das Gesamtprojekt umfasst 10 große städtische Bäume in Frankfurt am Main.
Digital bearbeitete Fotografien von Rinden-Strukturen markanter Bäume Frankfurts werden in grossformatige bildnerische Arbeiten überführt, die als Landschaften, Schwingungsräume oder modellhafte Entwürfe urbaner Topografien gelesen werden können. Die auditive Ebene besteht aus Klangkompositionen, die auf Audioaufnahmen elektromagnetischer Felder jener Bäume basieren.
Im zweiten Teil des auf 10 große Frankfurter Stadtbäume angelegten Gesamtprojektes kam erstmals ein Geophon zum Einsatz, mit dem die tiefen Erdschwingungen der Wurzeln aufgezeichnet wurden. Die Aufnahmen machen nicht nur die Wurzelsignale der Bäume, sondern zum Beispiel auch Fluglärm hörbar – ein eindrücklicher Beweis dafür, das Bäume Geräusche aus ihrer Umgebung wie Antennen aufnehmen und bis in die Wurzeln weiterleiten.
Zu folgenden großen städtischen Bäumen wurde im zweiten Projektteil gearbeitet:
Blutbuche, St. Georgen,Frankfurt am Main Sachsenhausen
Friedenseiche, Frankfurt am Main Sossenheim
Ginkgo, auch Goetheginkgo genannt, Petrihaus, Frankfurt am Main Rödelheim
Platane am Nebbienschen Gartenaus, Frankfurt am Main Innenstadt
Urweltmammutbaum, Botanischer Garten, Frankfurt am Main Westend
Die 2025 im Rahmen des Projektstipendiums der Stadt Frankfurt am Main entstandenen Arbeiten sind erstmalig zu sehen und zu hören in der gleichnamigen Ausstellung
„A Trip to Distant Spheres II“
18.4.2026 – 10.5.2026
Ort: #soso2, Alt-Sossenheim 25-27, Frankfurt am Main
Geöffnet Fr – So von 14 – 18 Uhr
Vernissage mit einer Einführung von Christian Kaufmann, Leiter der Heussenstamm Galerie Frankfurt am Main
17.4.2026 um 19:30 Uhr
Die Audiokompositionen können über die app echoes gehört werden
How to do: 1. Install the Echoes app. 2. Scan the QR code. 3. Copy the link and paste it into your browser. 4. Open with: Select the Echoes app. Option 1 – Explore the audio walk on site: 5. Activate location on your smartphone. 6. Select ‘Stream Walk’ in the app and start: as soon as you are near a tree, the sound will be audible. Option 2 – Listen to the audio walk from home: 5. Deactivate location on your smartphone. 6. Select ‘Stream Walk’ in the app and start. 7. Tap the hamburger icon in the top right corner. Turn off autoplay. Note: This free use of the app does not allow the project to be listed publicly. The audio walk can only be accessed via the QR code and can only be heard in basic sound quality. The app is available for download free of charge from the App Store and Google Play.
2026
In
Partikel der Geschäftigkeit
098_2025
Die Wolke von Kleinstpartikeln, die jeder Mensch ständig um sich herum trägt, wird auch „Personal Cloud“ genannt. Die „Personal Cloud“ als Ausgangspunkt unserer Arbeit nehmend, untersuchen wir die Spuren menschlicher sowie weiterer Aktivitäten im öffentlichen Raum. Welche Kleinstpartikel finden sich an Durchgangsorten und welchen Ursprungs sind sie? Konzeptueller Hintergrund ist die Frage, welche Aktivitäten und Formen des Zusammenlebens wir künftig im öffentlichen Raum brauchen. Im September 2025 evaluierten wir den Staub von fünf Orten des öffentlichen Raum in Ahlen (Westfalen), an denen zuvor performative Interventionen statt fanden. Ausgerüstet u.a. mit Kehrbesen, einem Teppich und Koffern für Staubproben, untersuchen wir die Spuren städtischer Aktivitäten anhand von Kleinstpartikeln. Auf unserer performativen Spurensuche kehren wir dazu den Staub von Straßen und Plätzen – als Zeugnis städtischen Lebens und Hinterlassenschaft der „Personal Clouds“ – zusammen. Anschließend wurde diese Sammlung vor Ort unter einen Teppich gekehrt, durch rhythmisches Bewegen des Teppichs neu gemischt und sodann – für die spätere mikroskopische Untersuchung – in kleine Gläser gefüllt.
Die Partikelproben wurden vor Ort unter dem Mikroskop untersucht und in Großformate überführt. Der Ausstellungsraum in der Fußgängerzone von Ahlen wurde zum temporären Labor mit einer Fenserausstellung, die über die Dauer des Projektes wuchs und sowohl Performancefotos, als auch Fotos der Laborproben zeigte.
Die Performances in Ahlen fanden 2025 an folgenden Orten statt:
• Kirchplatz Ahlen
• Museumsplatz Ahlen
• Rathausplatz Ahlen
• Marktplatz Ahlen
• Königstrasse Ahlen
Realisiert mit freundlicher Unterstützung von Stadtbesetzung, Kultursekretariat Gütersloh sowie Kunstverein Ahlen.
Historische Tankstelle
Lindleystraße 18 – 21, Frankfurt am Main im Rahmen des Kulturfestivals Rush Hour
2024
In
Eine historische Tankstelle umrahmt von zwei Zapfsäulen wurde von uns in ein Gewächshaus verwandelt. Thematisiert wird nicht nur der Zusammenhang von Verkehrsaufkommen und Luftqualität während der Rush Hour. Auf einer metaphorischen Ebene stellt die Arbeit Fragen zur Zukunftsfähigkeit im Zeitalter des Anthropozäns.
Der Titel verbindet das Wort Mitfahrzentrale mit dem Begriff Wachstum und öffnet auf diese Weise die Frage nach dem „Wie“. Wie können wir eine dringend nötige Veränderung im Zusammenhang mit dem Klimawandel herbei führen?
Historische Tankstelle, Lindleystraße 18 – 21, Frankfurt am Main im Rahmen des Kulturfestivals Rush Hour
2024
In
Die Performancefotos thematisieren das Zusammenleben von Pflanzen und Humanoiden im urbanen Raum. Vier Motive der fotografischen Serie sind als temporäre Intervention im September 2024 in Frankfurt/M im Rahmen des Kulturfestivals Rush Hour zu sehen.
Hanauer Landstrasse, S-Bahn-Station Ostbahnhof, Frankfurt am Main im Rahmen des Kulturfestivals Rush Hour
2024
In
Am 24. Juni 2024 ließen wir einen der im öffentlichen Nahverkehr in Monheim eingesetzten autonomen Busse mit pflanzlichen Fahrgästen durch die Innenstadt fahren. Das Zusteigen weiterer Fahrgäste war nicht möglich, obschon der Bus an den vorgesehenen Haltestellen planmäßig stoppte.
Die temporäre Intervention mündet in eine fotografische Serie sowie in ein Video.
Wir danken den Bahnen der Stadt Monheim für Ihre Unterstützung bei der Realisierung dieser Arbeit.
2024
In
Die Performance thematisiert das Zusammenleben von Pflanzen und Humanoiden im urbanen Raum. Zu sehen sind an dieser Stelle ausgewählte Motive der fotografischen Serie, die aus der Performance in Monheim hervor ging.
2024
In
Seit 2009 portraitieren wir Pflanzen, die anonym in der Pflanzenklappe® abgegeben wurden.
In 2024 entstand in Monheim am Rhein eine neue Serie von 135 Pflanzen.
2023
In
Die 14-teilige fotografische Serie radix emittatis (28 x 50 cm) basiert auf Fotografien von Gemeiner Buche, Hainbuche, Bergahorn, Sumpfzypresse und Robinie und entstand in Zusammenhang mit dem gleichnamigen ortsbezogenen Audiowalk auf dem Gelände des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach am Main. Der Audiowalk ist eine experimentelle auditive Erforschung der Lautäußerung von Bäumen, deren elektromagnetische Felder die Basis von Audiokompositionen bilden.
2023
In
radix emittatis ist ein ortsbezogener Audiowalk auf dem Gelände des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach am Main sowie eine experimentelle auditive Erforschung der Lautäußerung von Bäumen, deren elektromagnetische Felder die Basis von Audiokompositionen bilden. Dazu wurden die Frequenzen der elektromagnetischen Felder von fünf Bäumen zunächst in den hörbaren Bereich übertragen. Diese Kompositionen können als akustische Porträts eines Baumes verstanden werden, die eine neue Perspektive auf deren lebendiges, fließendes und komplexes Innenleben eröffnet.
Der Audiowalk besteht aus fünf Stationen zu Gemeiner Buche, Hainbuche, Bergahorn, Sumpfzypresse und Robinie sowie einer sechsten Station. Diese in etwa mittig liegende Station umfasst die Klänge aller fünf Arten und macht deren räumliche Position von hier aus akustisch erfahrbar.
An dem eigenständig wahrnehmbaren Audiowalk nimmt man über eine app mit Navigationssystem teil – am besten mit einem geschlossenen Kopfhörer.
Die Arbeit ist Bestandteil der Kunstsammlung des Deutschen Wetterdienstes.
Darüberhinaus entstand die 14-teilige fotografische Serie radix emittatis (28 x 50 cm).
2023
In
Die digitale Collage „Arpanet“ besteht aus einer Fotografie und einem Text von 431art. Der poetische -, durch die Methode des cut-up entstandene Text, verbindet Bedeutungsebenen und Zuschreibungen von Pflanzen mit der Pyramide des Lebens, der fehlenden Erwähnung von Pflanzen in der biblischen Geschichte Arche Noah sowie pflanzlicher Wahrnehmung und Lautäußerung in Verbindung mit chemischen Prozessen und außerirdischem Leben.
Arpanet
Diese Arbeit ist Teil der Kunstsammlung des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach am Main
Digitale Collage, fine-art print auf Alu-Dibond hinter Acrylglac. 70 x 100cm.
Auflage 5 + 1ea ©431art – Haike Rausch und Torsten Grosch