431art | Portfolio Categories Web
<title>431art | media art | interdisciplinary projects</title> <meta description>Diese Seite richtet sich an Kuratoren und Ausstellungsmacher, an Museen, Stiftungen, Kunstsammler und kulturell Interessierte. Sie hat auch das Ziel einer möglichen Vernetzung unter Kunst- und Kulturschaffenden im Hinblick auf eine mögliche Kooperation zu schaffen.</meta description>
media art, multimedia installation, interdisciplinary projects, video, sound, second life, virtual space, Multimediale Kunst, Installation, interdisziplinäre Projekte, Video, Klang, second life, virtueller Raum, eco art
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International Airport Schöppingen Project_049_2014

International Airport Schöppingen
Aktion und Installation anlässlich 5 Jahre botanoadopt

 

Im Jahr 2009 rettete botanoadopt 33 Buchensetzlinge vor den Rodungsarbeiten im Kelsterbacher Bannwald – die anlässlich des Baus der neuen Start- und Landebahn am Frankfurter Flughafen stattfanden – und verpflanzte sie auf das Gelände der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen zu einem neuen Bannwald.

 

2014 realisierten Grosch und Rausch eine temporäre Start- und Landebahn im Schöppinger Bannwald. Zwei Tage erhielt die Gemeinde im Münstlerland einen internationalen Flughafen mit dauerhafter Internetpräsenz. Bei einem öffentlichen Modellflugwettbewerb galt es, den Bannwald ohne Schäden zu durchfliegen und sicher zu landen. LED-Lichter markierten die Landebahn für eintreffende Flieger. Das Video „Schöppingen International Airport“ verbindet die Soundkulisse von Großflughäfen mit den filmischen Aufnahmen des Flugwettbewerbs, bei dem ausschließlich nicht motorisierte Flieger zu Einsatz kamen und ist auf der projekteigenen website zu sehen.

 

 

www.botanoadopt.org

 

airport.431art.org

 

In der angrenzenden Museumsscheune wurde die flughafeneigene Airport Gallery ins Leben gerufen, in der die Installation “Paradies versus die letzten Ihrer Art – Die tropische Zimmerpflanze als Projektionsfläche” zu sehen war.

Lebenslinien Project_036_2012

„Lebenslinien” oder “Das Gold liegt auf der Straße“ untersucht und befragt die Lebens- und Alltagsbedingtheiten derjenigen, die ihren Lebens- oder Berufsmittelpunkt an der und um die Mainzer Landstrasse angesiedelt haben.

 

Die Mainzer Landstrasse ist mit 8,3 Kilometern Frankfurts zweitlängste Strasse, die an der Frankfurter Taunusanlage im Stadtteil Westend beginnt und sich durch die Stadtteile Bahnhofsviertel, Gallus, Griesheim, Nied bis nach Höchst erstreckt.
Das künstlerische Forschungsprojekt von 431art fasst den heutigen Streckenverlauf der Mainzer Landstraße als Lebenslinie durch den urbanen Raum auf und verknüpft  diese urbane Lebenslinie mit der persönlichen Lebenslinie auf der Hand von InterviewpartnerInnen.
Mit dem Konstrukt der Legende vom “Gold auf der Mainzer” schaffen Grosch und Rausch zudem ein Bild für einen verborgenen Schatz und thematisieren mit der Frage danach den individuellen Blick ihrer InterviewpartnerInnen auf das Wertvolle oder Besondere der Mainzer. Ob das “Gold der Mainzer” im Materiellen oder Ideellen angesiedelt wird, liegt an der Betrachtungsweise des/der Befragten, die unterschiedlichen Alters, Herkunft, Einkommensschichten und Interessen sind. Insofern macht das künstlerische Forschungsprojekt von 431art die Disparität der Mainzer Landstrasse mit künstlerischen Mitteln sichtbar und im Weiteren deren Komplexität erfahrbar. Das Gold auf der Mainzer Landstrasse ist letztlich eine Metapher für jeden einzelnen dort lebenden oder arbeitenden Menschen.

 

Mit der projekteigenen Facebook Seite (die auch für Nichtmitglieder von facebook sichtbar ist) schafft 431art zudem eine partizipative Kommunikationsplatform und damit die Möglichkeit der Teilnahme am Projekt. Gesucht werden persönliche Sichtweisen der Mainzer Landstrasse. Die Seite ermöglicht es Beiträge zu veröffentlichen, Kommentare abzugeben und den aktuellen Projektstand zu erfahren.

Teilchenbeschleuniger Project_035_2012 2013

“Teilchenbeschleuniger” ist ein investigatives Kunstprojekt, welches Atomenergie kritisch reflektiert. Das partizipative Projekt nutzt die Methode der Kontextverschiebung und wird im August/September 2012 in mehreren Stufen realisiert. Projektbestandteile sind partizipative Aktionen und Performances im öffentlichen Raum, politische Intervention, Video.
Der Projekttitel “Teilchenbeschleuniger” rekurriert auf den gleichnamigen Begriff aus der Kernphysik. Der Begriff “Teilchen” wird umgangssprachlich auch für Backwaren verwendet, die Teil des Projektes sind.
“Teilchenbeschleuniger” ist Teil des 2012 und 2013 Münsterlandweit stattfindenden Projektes “Kritische Masse”, welches unterschiedliche Energieformen künstlerisch reflektiert. Das Projekt wird vom Land NRW gefördert.

Website des Projektes

Der “Teilchenbeschleuniger” verteilt Teilchen namens “Jülicher Törtchen”, “Brokdorfer Mürbchen” oder “Muffins Fukushima” an die Bevölkerung. Eine Petition an die Bundesregierung und ein Mailing an die Kanzlerin sowie die Umweltminister Altmaier und Remmel (NRW) sind Aktionen zur Beschleunigung politischer Handlungsfähigkeit in Sachen Atomkraft und Ausbau regenerativer Energien. Teilchenbeschleuniger wird im August/September 2012 in Deutschland (Bundesland NRW und Berlin) realisiert.

 

 

Teilchenbeschleuniger
Performance, 2012

 

Der “Teilchenbeschleuniger” beschleunigte “Muffins Fukushima”, “Brokdorfer Mürbchen”, „Harrisburger“, „Sellafielder cookies“, “Jülicher Törtchen”, „Tschernobyler“ in den Städten Ahaus, Gronau, Schöppingen, NRW. 

 

 

cosey meltdown
video, 2012

 

 

 

 

Intoxikations-Ausgleich
mail art, 2012, Petition an den Deutschen Bundestag

 

„Intoxikations-Ausgleich“. Mailing mit Gesetzesvorschlag an Kanzlerin Merkel, die Umweltminister Altmaier (Bund) und Remmel (NRW), Umweltminister a.D. und Bundestagsabgeordneten Trittin, Landtagsabgeordneten Markert (NRW).

 

 

Störfall sticht – Meltdowns trump
performance, 2012

 

Störfall sticht. Picknick mit Quartettspiel vor dem atomaren Zwischenlager Ahaus. Teilchenbeschleuniger. 2012.

 

 

Particle acceleration in Zagreb

performance, 2013

SPVH CONFERENCE
RENEWABLE ENERGY / RENEWABLE CULTURE

 

November 29-30, 2013, MSU Zagreb

An den beiden Konferenztagen im Gorgona-Saal der MSU von 10 bis 17 Uhr werden 20 aktuelle Positionen vorgestellt und diskutiert, die die nachhaltige Nutzung erneuerbarer Energien und Praktiken in unserem beruflichen und privaten Alltag widerspiegeln. Ziel ist es, den Prozess des Denkens über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit auf der Mikro- und Makroebene zu beschleunigen. Internationale und kroatische Referenten werden ein breites Themenspektrum abdecken und sich dabei auf interdisziplinäre künstlerische Praktiken und neue Modelle für die soziale und politische Organisation konzentrieren. Erhaltung, Energieerzeugung und -verbrauch, die Umweltauswirkungen der Nahrungskette sowie alternative Methoden des Hochbaus – einschließlich der energetischen “Sanierung” bestehender Gebäude und öffentlicher Einrichtungen – werden im Kontext der neuen wirtschaftlichen Energiemodelle der Zivilgesellschaft in der Entwicklung dargestellt. Beide Tage gipfeln in Plenumsdiskussionen, die darauf abzielen, das Publikum aktiv einzubeziehen.

Zu den Referenten gehörten:

Nikola Bašić, architect /  Dr. Vesna Bukarica, photovoltaic scientist / Dr. Mladen Domazet &
Dr. Danijela Dolenec, social scientists / Dr. Maja Božičević Vrhovčak, DOOR /
Drs. Maja & Reuben Fowkes, curators / Igor Franić, architect / Ivica Gjurić, architect / Adrienne Goehler, curator – publicist / Mirela Holy, Ph.D., politician / Vedran Horvat, HBS Zagreb / Deborah Hustić & Gjino Šutić, artists – activists / Dr. Vladimir Lay, social scientist / Dr. Konrad Mertens, photovoltaic scientist / Dr. René Mono, 100% erneuerbar stiftung / 431art – Haike Rausch & Torsten Grosch, artists – activists / Shelley Sacks artist – activist /
Antje Schiffers & Thomas Sprenger, artists / David Smithson, artist / Dr. Dražen Šimleša, social scientist
Project author:             David Smithson
Curated by:                  Tihomir Milovac
Organized by:
MSU Museum of Contemporary Art Zagreb
DOOR Zagreb
Otvoreni likovni pogon Zagreb

 

 

Krsko cookies

eat art, 2013, particle acceleration in Zagreb

 

 

 

Schmeck die Heimat Project_029_2010

Eine audiosensuelle Erfahrung des Heimatbegriffs

Öffentliche Wasserprobe
Drei Sorten Wasser wurden mit Geräuschen des urbanen Umfeldes beschallt und zur Verkostung angeboten. Ort: Museumsscheune Schöppingen
Installation in der Museumsscheune
Fotos der Aufnahmeorte mit GPS-Koordinaten versehen wurden zwischen den Exponaten des Heimatvereins platziert und in Beziehung zueinander gesetzt.
Installation Audiolabor.

 

 

Installation und öffentliche, audio-sensuelle Wasserprobe

(zur micro Site) (flash)

 

 

Schmeck die Heimat
eat art, 2010, Öffentliche Wasserverkostung

Öffentliche Wasserprobe in der Museumsscheune Schöppingen. Drei Sorten Wasser wurden mit Soundkompositionen aus urbanen Klängen Schöppingens beschallt und zur Verkostung angeboten.

 

Schmeck die Heimat
installation, 2010, Installation in der Museumsscheune

 

Installation in der Museumsscheune
Video-Installation “Binary moves” eines digitalen Tropfens

Fotografien der Aufnahmeorte urbaner Sounds platziert als Intervention in die bestehende Ausstellung des Heimatvereins.

 

 

Installation im Audiolabor

 

Die Soundkompositionen waren über einen Telefonhörer zu hören und versetzten gleichzeitig das Wasser in einer Petrischale in Schwingung. Das Schwingungsbild war live auf einem Monitor zu sehen.

Missing Link – Lumenosaurus West Project_028_2010

Licht-Bodenprojektion zur Luminale 2010


431art werden zur Luminale 2010 die Freifläche vor dem Höchster Mitscherlichhaus bespielen und ein riesiges Dinosaurierfossil aus Licht auf die Fläche projezieren.Die noch unbebaute Fläche wird von 431art als möglicher Fundort von Dinosauriern in Szene gesetzt. 431art spannt mit der künstlerischen Aktion in Höchst einen Bogen zwischen erdgeschichtlich betrachteter Vorgeschichte und lebenswertem Kulturraum der Jetzt-Zeit.

 

zur Micro Site (flash)

botanoadopt Project_021_2008

botanoadopt ist ein Projekt an der Schnittstelle von gesellschaftlichem Engagement, Wissenschaft und Kunst, welches über eine humorvolle Verschiebung von Kontexten neue Perspektiven aufzeigt.

 

Die Internetpräsenz botanoadopt.org wurde bereits kurz nach Veröffentlichung weltweit besucht. Über diese Seite werden Pflanzen mit individueller Biografie und Persönlichkeit zur Adoption vermittelt. Auf diese Weise werden Menschen aus unterschied-
lichen Kontexten miteinander in Kontakt gebracht – unabhängig von Alter, Bildung, Beruf, Herkunft oder Religion. Denn botanoadopt sieht vor, das der Adoptierende und der Noch-Besitzer/Elternteil einer Pflanze die Übergabe und Abholung der Pflanze selbst organisieren.
Ziel des Projektes ist – vereinfacht gesagt – mittels künstlerischer Aktivitäten und Intervention im Alltag die Wahrnehmung von Natur zu hinterfragen und neu zu definieren, sowie einen kommunikativen Prozess unter den Teilnehmern und deren Umfeld zu initiieren, der sich selbstständig fortsetzt.
Auf der Internetplatform kann der Entwicklungs-
prozess bereits adoptierter Pflanzen mittels Fotos verfolgt werden. So wird die Platform Ausdruck einer beständig wachsenden Gemeinschaft, zu einer neuen Form von ideellem und sozialem Netzwerk im realen und virtuellen Raum, die für ein sich im Entstehen befindendes nachhaltiges Bewußtsein steht.

Zusätzlich zur Internetplattform initiiert botanoadopt temporär angelegte Aktionen, die fokussiert an unterschiedlichen Orten wirken.  Die Enthüllung der weltweit ersten Pflanzenklappe in Schöppingen – die auch ein anonymes Abgeben von Pflanzen möglich macht  – brachte es innerhalb nur einer Woche zu über 99.000 Einträgen bei der Suchmaschine google. Die Süddeutsche Zeitung brachte es auf dem Titel im “Streiflicht”, Tageszeitungen und Radiosender berichteten deutschlandweit. Die Regionalfenster von RTL, SAT1 und WDR sendeten Beiträge und das ZDF berichtete in “Volle Kanne” überregional. Die Berichterstattung ging über die Schweiz bis nach Griechenland und Moskau. Im April 2009 zieht die Planzenklappe nach Frankfurt/Main und bereits jetzt melden Radio- und Fernsehsender, als auch Printmedien Interesse an einer begleitenden Berichterstattung an.

 

 

botanoadopt – Webpage
web, 2009

 

Internetplatform www.botanoadopt.org
Auf botanoadopt.org sind alle Zimmer-Pflanzen, die zur Zeit adoptiert werden können, mit Foto und individueller Biografie einsehbar. In näherer Zukunft werden auch Nutzpflanzen zu adoptieren sein. Auf diese Weise können z.B. alte Nutzpflanzensorten weiter verbreitet werden. Eine Checkliste zur Pflanzenadoption, sowie der Adoptionsvertrag stehen allen Interessenten bereit. Auch Pflanzengesuche können über die funktionale Seite aufgegeben werden. Darüberhinaus bietet die virtuelle Platform einen breitgefächerten sich in ständiger Erweiterung befindenden Wissenspool mit Artikeln und links zum Thema Pflanzen und eine Seite mit externen Medienbeiträgen. Die Platform botanoadopt. org ist in 34 Sprachen zu sehen. Momentan beschränkt sich das Wirkungsfeld von botanoadopt auf den deutschsprachigen Raum.
Der Adoptionsvertrag sieht vor, mindestens zwei mal pro Jahr ein Foto der adoptierten Pflanze an botanoadopt zu senden. Die ersten Fotos der adoptierten Pflanzen in ihrem neuen Zuhause auf der Website sind online. Die Seite informiert zudem über Aktionen von botanoadopt, Presse und stellt den botanoadopt podcast bereit, der in unregelmäßigen Abständen erscheint.

 

 

Pflanzenklappe at Schöppingen
public space, 2009

 

Mittels gezielter Aktionen setzt sich botanoadopt für Pflanzen ein.
Die Enthüllung der weltweit ersten Pflanzenklappe in Schöppingen löste ein breites Medienecho aus. Die Pflanzenklappe macht ein anonymes Abgeben von Pflanzen möglich und wird temporär aufgestellt. Botanoadopt betrachtet Pflanzen als eigenständige Lebewesen. Das Konzept der Babyklappe ist in Deutschland weit verbreitet und kann bis hin zum 12 Jahrhundert zurückverfolgt werden: die erste bekannte Babyklappe ist im Vatikan bekannt gewesen. In den ersten zwei Wochen im Februar 2009 wurden fast 70 Pflanzen gerettet und zum großen Teil weitervermittelt. Die Pflanzenklappe ist ab Frühjahr 2009 in Frankfurt/Main und zu einem späteren Zeitpunkt voraussichtlich in Berlin.
Alle abgegebenen und geretteten Pflanzen werden aufgenommen in Botania, mit Nährstoffen versorgt und mit individueller Biografie zur Adoption über die website botanoadopt.org oder in temporär eingerichteten Adoptionsbüros vermittelt.
Das Wort “Pflanzenklappe” führt bis jetzt zu über 100.000 Einträgen / Seiten bei google. “Pflanzenklappe + 70” nach einem Tag zu ca 25.600 Einträgen.

 

 

Pflanzenklappe at Frankfurt/Main
public space, 2009

 

2009 stand die Pflanzenklappe im Frankfurter Westend, auf dem Römerberg und im Mitscherlichhaus Höchst.

 

 

sound, 2009

 

botanoadopt podcast – news und stories von botanoadopt bei I-Tunes
Erscheinungsweise: unregelmäßig

 

 

Bannwald Migration
public space, 2009

 

Mittels gezielter Aktionen setzt sich botanoadopt für Pflanzen ein. Erste spektakuläre Aktion von botanoadopt war die Bannwald Migration: am Mittwoch 04.02.2009 gegen 15:00 Uhr leistete botanoadopt Fluchthilfe für 31 Buchen im Kelsterbacher Bannwald (Hessen, Gebiet geplante Nordbahn Flughafen Frankfurt). 31 Buchen, die der geplanten neuen Landebahn des Frankfurter Flughafens weichen sollten, konnten durch botanoadopt vor dem sicheren Tod gerettet werden.
Unter Einsatz eines Kleinwagens, eines Kleintransporters, bewaffnet mit Schaufeln und Hacken gelang es botanischen Fluchthelfern unter Duldung der anwesenden Einsatzkräfte, den einunddreissig Buchensetzlingen aus dem Gebiet des Bannwaldes in Kelsterbach zur Migration in das Nordrheinwestfälische Künstlerdorf Schöppingen zu verhelfen.
Am 06.02.2009 wurde die Verpflanzung der vom Künstlerdorf Schöppingen adoptierten Buchendissidenden auf einer Freifläche des Stiftungsgeländes mit aktiver Mithilfe der dort anwesenden Sympathisanten umgesetzt. Achtundzwanzig Buchen schlagen nun neue Wurzeln auf einer Freifläche, die sich direkt neben der hiesigen Museumsscheune befindet. Drei weitere Buchen fanden ein Interimszuhause in den bereitgestellten Notunterkünften aus gebranntem Ton.
botanoadopt dankt allen Fluchthelfern und Pflanzaktivisten der ersten Stunde für ihre tatkräftige Unterstützung und dem Künstlerdorf Schöppingen für die Adoption von 28 Buchen.

 

 

 

Bannwald Buchen Trio
public space, 2009

 

Gemeinde Schöppingen adoptiert Bannwald Buchen-Trio
Bereits bei der feierlichen Enthüllung der Pflanzenklappe Anfang Februar sagte Schöppingens Bürgermeister Josef Niehoff den Initiatoren des Projektes botanoadopt  – Haike Rausch und Torsten Grosch – die Adoption von Pflanzen zu. Am Freitag, den 27.2.09 war es dann soweit. Drei der aus dem Frankfurter Bannwald geretteten Buchen wurden von der Gemeinde Schöppingen adoptiert und in den Schöppinger Stadtpark verpflanzt. Sie stehen nun zwischen Kirche, großer Rotbuche und  Grundschule. In Frankfurt wären die Bäume den Rodungsarbeiten des Flughafens zum Opfer gefallen. Dank der Rettung durch botanoadopt und der Adoption durch den Bürgermeister haben sie nun ein langes Leben vor sich. “Das Bannwald-Buchen-Trio wird seine Stimme nun stellvertretend für alle Pflanzen im Schöppinger Rathaus einbringen”, so das künstlerische Konzept.

 

 

 

botanoadopt underground
public space, 2009

 

botanoadopt gründet Untergrundbewegung
Für den aktiven Untergrund werden ab sofort Agenten gesucht, die den radikalen Ansatz und die subversive Geisteshaltung von botanoadopt in ihren Alltag bringen und dort verbreiten. Alle Agenten operieren aktiv und incognito unter ihrem selbstgewählten Decknamen für botanoadopt. Denn botanoadopt setzt sich weltweit für die Rechte von Pflanzen ein. Fordert die gleichberechtigte Anerkennung von Pflanzen als Lebewesen mit eigenständiger Wahrnehmung und den Stopp der kommerziellen Ausbeutung von Lebewesen, sowie die Lebensraumerhaltung aller Wildpflanzen. botanoadopt setzt neue Maßstäbe in Wegen aus der Krise. Mit gesellschaftlichen Alternativen und Perspektiven: Adoption statt Konsum. Soziale Vernetzung statt gewinnmaximierende Vereinzelung.

Agent der autonom-operativen Einheit ‘botanoadopt-Untergrund’ werden:
Agenten-Aufnahmeantrag formlos unter Angabe von Motivation, besonderen Fähigkeiten und Decknamen senden an www.botanoadopt.org
Aufgaben:
Jeder Agent verbreitet auf subversive Art und Weise die Ziele und Ideale von botanoadopt zur Verwirklichung einer neuen Gesellschaft und leistet darüberhinaus einen Agentenbeitrag von Euro 1,- pro Monat auf das Spendenkonto von quersumme8 e.V., Kto-Nr: 3584869, BLZ 500 905 00, Sparda Bank, Stichwort: botanoadopt-Agent.

Alle Agenten werden als botanoadopt-Untergrundaktivisten mit ihrem Alias online erkennungsdienstlich erfasst. Im Alltag können Agenten an dem durch botanoadopt bereitgestellten und zertifizierten Agentenbutton erkannt werden.

Start der Untergrundbewegung ist Freitag, der 10. April 2009.
Gründungsagenten:

 

Schrock North, Frankfurt, Germany
Ellen Ripley, Frankfurt, Germany
Croft&Lara, Berlin, Germany

 

Die botanoadopt-Untergrundbewegung hat bereits in ihren Anfängen konspirativen Zuwachs aus dem Ausland. Als Agenten der ersten Stunde agieren:

 

Talpa 003, Italien/Österreich
Esmay Suiza, Frankfurt/M, D
Sonn En T’Au, Frankfurt/M, D

 

 

 

Empathietraining in Berlin
performance, 2009, Aktion

 

431art zu Gast im Empathiegarten Berlin

Kann anhand von Pflanzen Mitgefühl gelernt werden? Und welcher Empathietyp sind Sie eigentlich? Das Empathietraining mit botanoadopt (Haike Rausch und Torsten Grosch) und fünf Pflanzen aus Botania. Das Empathietraining findet statt im Rahmen der Empathiemeilen des Labors für kontrafaktisches Denken aus Berlin.

In einem einzigartigen Empathietraining gibt es nun die Möglichkeit, einige der von botanoadopt aufgenommenen Pflanzen persönlich kennenzulernen und die eigene Empathiefähigkeit zu testen und im besten Falle weiter zu entwickeln.

botanoadopt betrachtet Pflanzen als Lebewesen mit eigenständiger Wahrnehmung und stellt diese mit individueller Biografie und Foto auf der website www.botanoadopt.org vor. Über das Internet können diese Pflanzen dann adoptiert werden, selbstverständlich per Vertrag geregelt. Adoptiveltern senden dann 2x pro Jahr Fotos ihres Schützlings, die auf der website veröffentlicht werden. Auf diese Weise entstehen Einblicke in die Entwicklung der Pflanzen und von ihrem Lebensumfeld. Pflanzen wurden bisher aus ganz Deutschland und aus der Schweiz adoptiert.

ripenings Project_020_2008

“…Wenn Grosch und Rausch ihre künstlerischen Erkundungen ohnehin als Versuchsanordnungen begreifen, lassen sie dieses Konzept in Ripenings explizit als Experiment zwischen dem Wissenschaftlichen und dem Nichtwissenschaftlichen – oder anders gesagt: zwischen Wissenschaft und Kunst – Gestalt annehmen. Sie untersuchen dabei die Auswirkungen von musikalischen Schwingungen auf das Wachstum von Bohnenkeimlingen. Ein solches Fachkreise zwangsläufig skeptisch stimmendes Projekt versteht sich als Herausforderung an das logisch-rational geprägte Denken und problematisiert das damit verbundene positivistische Weltverstehen. An der Demarkationslinie zwischen Naturwissenschaft und Kunst wird dabei das Potential des physisch Flüchtigen und Nichtstofflichen, der Resonanz, der Welle beleuchtet und der Betrachter für eine wissenschaftlich-künstlerische Anschauung des vorderhand Nicht-Wahrnehmbaren sensibilisiert. Insofern sind die Ergebnisse dieses Versuchs nicht nur eine naturwissenschaftliche, sondern auch im doppelten Wortsinne eine künstlerische Sensation.” Auszug aus dem Katalogtext von Martin Doll, Medienwissenschaftler

 

Dank an: Palmengarten Frankfurt, Dr. Karin Aabbar, Prof. Dr. Stephan Bongard Uni Ffm, Naspa Stiftung, Dr. Stefan Soltek, Christiaan Tonnis, Gabi und Dieter Wittner, Blumen Bleker Wiesbaden, Gerrit von Velsen, Volker Arnold, Otto Unger, Bellevue Saal, Klaus Krafthöfer

 

 

ripenings
installation, 2008

 

 

 

blog ripenings
web, 2008

 

Interdisziplinärer blog zum Projekt ripenings, der als spartenübergreifende Diskussions-
platform zwischen Kunst und Wissenschaft konzipiert wurde.
Hier findet sich auch die Beschreibung der im Juni/Juli 2008 im Palmengarten Frankfurt nach wissenschaftlichen Kriterien durchgeführten Versuche, mittels derer die Auswirkung von mit Musik beschalltem Gießwasser auf das Wachstum von Bohnenkeimlingen untersucht wurde. Die Untersuchungsergebnisse sind ebenfalls einsehbar.  www.ripenings.org

 

 

binary moves
video, 2008, videoinstallation

 

 

video auf DVD, colour, Länge 15:11 im loop, Format: 16:9, Leinwand aus Frühbeetvlies,
Videoprojektion 3,584  x 2,016 Meter (19 : 9)

Das Video «binary moves» besteht aus drei kapiteln. Das erste kapitel zeigt das Gitternetzmodell eines virtuellen Tropfens der herrabfällt und auf einem unsichtbaren grund von einer skulpturalen  dreidimensionalen gebärde in die Fläche auflöst wird. Das zweite Kapitel geht von einem linearen Sonogramm aus. Horizontale Linien enstehen jedoch sind diese Linien aus binären Zahlenkolonnen gebildet. Sie stellen ein niedrigfrequentes Grundrauschen dar – absolute Stille kommt in der Natur nicht vor. Das dritte Kapitel ist ein visuelles Composit von zentisch sich ausweitenden Wellen die durch einen unsichtbaren Wassertropfen hervorgerufen sind und der Überlagerung des in Kapitel eins beschriebenen Gitternetzmodells eines Tropfens. Die Komposition folgt nicht den Gesetzmäßigkeiten der klassischen Zentralperspektive.
«binary moves» wird auf eine Leinwand aus semipermeablen Fließ rückprojeziert.

 

 

Schwingungsherbarium
sculpture, 2008

 

3 Rahmen 50 x 60cm, weiß lasiertes Holz mit Passepartout und je einer Pflanze;

36 Kartons aus Graupappe (30 x 40x 2,5cm), etikettiert auf Podest aus schwarzem MDF  170 x 63 x 20 cm mit Inhalt von insgesamt 393 Pflanzen auf säurefreiem Papier mit Transparentpapier-Deckblatt.
Das Schwingungsherbarium umfasst alle Pflanzen der im Palmengarten durchgeführten Versuchsreihe mit beschalltem Gießwasser; insgesamt 393 getrocknete und gepresste Pflanzen und Pflanzenfragmente sind in insgesamt 36 Kartons aus Graupappe archiviert.

 

vlf cube
installation, 2008, audio-video-real-time-installation

 

Material schwarzes MDF, Podest 100 x 100 x 10 cm, cube 24 x 24 x 24 cm, Moosgummi, Petrischale mit Weißlicht-Reflektionsfolie, Lifecamerafeed mittels sw-Kamera in Aluminiumrohr von Länge 40 cm, portabler CD-Player als Zuspieler, Verstärker, Speziallautsprecher.
Ein Kubus von einem Grundmaß von 24 x 24 x 24 cm wird mittels eines Sinus Audiosignals mit einer Frequenz von 48 Hz in Schwingungen versetzt. Auf dem Kubus ist eine Petrischale mit Quellwasser verbracht. Das Wasser in der Petrischale bildet symmetrische Schwingungsbilder. Über dem Kubus ist in einer Röhre eine Videokamera schwebend mit einem Abstand von ca. 50 cm gehängt. Diese nimmt das Schwingungsbild der Wasseroberfläche life ab. Mittels eines Videobeamers wird das Schwingungsbild life projeziert.

 

temporary sculptures
installation, 2008

 

Installation aus 3 Podesten, Material schwarzes MDF 150 x 150 x  20 cm mit je 100 Tontöpfen auf glasierten Untertellern mit Durchmesser 11 cm, Anzuchterde, je 100 Bohnensamen Sorte Marona, unterschiedlich beschalltes Giesswasser (Klassik, Hiphop, Mischung aus Hiphop und Klassik).
Die Pflanze wird als temporäre, durch Schwingung geformte Skulptur aufgefasst.

 

the growth
installation, 2008

 

Installation “The growth”
Gewächshaus, Erde, 4 Halogenstrahler, 400 schwarze Plastik Aussaattöpfe, portabler DVD-Player hinter Aluminiumrahmen, Video “The growth”, Stop-Motion-video, colour, length 12:00 im loop, Format: 16:9

 

 

the growth
video, 2008, stop-motion-video

 

 

Stop-Motion-video, colour, length 12:00 im loop, Format: 16:9
Ds Video zeigt das Wachstum von mit beschalltem Wasser gegossenen Bohnen im Zeitraffer.

 

phaseolus vulgaris
photography, 2008

 

3 Großfotos, Digitaldruck auf Stoff, 180 x 250 cm, Farbe, gehängt an Kupferrohren, Blattformen von Buschbohnen Sorte Marona der Versuchsreihe. Drei monumentalisierte Bohnen-Blätter.

 

fragments
photography, 2008

 

Fotoserie “fragments”. 33 Fotos 10 x 15 cm auf MDF, Duoton, limitiert auf 10 Stück
close-ups von Buschbohnen.

I’ll be your substitute whenever you want me Project_017_2007

I’ll be your substitute whenever you want me
second life, 2007, interactive virtual installation

 

 

“…Diese Form der Ästhetisierung des Nicht-Materiellen ist auch Gegenstand von I’ll be your substitute whenever you want me – einer Arbeit, die in der Virtual Reality-Umgebung ‘Second Life’ realisiert wurde. Im Zeitalter der Digitalisierbarkeit, in dem scheinbar alle alltagsweltlichen Bezüge (von der zwischenmenschlichen Kommunikation bis hin zu privaten Erfahrungsräumen) rechnergestützt prozessierbar geworden sind, macht sich dieses 431art-Projekt zur Aufgabe, vertraute Realitätsbegriffe und Identitätsvorstellungen zu hinterfragen.
Das virtuelle Environment verbindet Platons Höhlengleichnis – bekannt als das abendländisch-philosophische Bild für das Problematisch-Werden von “Sein und Schein” – mit der Visualisierung labyrinthischer Formationen und lässt im Spannungsfeld zwischen Immersion und Distanz die epistemologischen Impli-kationen der Überlagerung von virtuellen und ‘realen’ Erfahrungsebenen thematisch werden. Die Struktur der Arbeit ist dabei selbst ein Labyrinth, in dem verschiedene Repräsentationsebenen durcheinander gespielt werden. Die ästhetischen Interferenzen zwischen Audio, Video und dem Sourcecode des ersten Second Life-Viewers sowie zwischen dem Avatar und dem Betrachter am heimischen Computer öffnen so ein metaphorisches Deutungsfeld um Fragen nach der Eigenwirklichkeit sowohl von virtuellen Räumen als auch von mit Personalität und Autorschaft verbundenen Online-Existenzen. In dieser undurchdringlichen Matrix wird der User auf seiner umherirrenden Suche nach einer stabilen Identität zugleich mit mehreren Spiegelungen seiner selbst und seiner Umgebung konfrontiert, nämlich mit seinem virtuellen Double, mit der diesem und seiner ‘Lebenswelt’ zugrunde liegenden Software sowie mit der erkenntnis-theoretischen Reflexion des gesamten digitalen Paralleluniversums.”
Martin Doll, Medienwissenschaftler

Dank an unseren Avatar Freund Nazz Lane

 

 

second life connects real life
second life, 2007, lifescreening into real life

 

Zwischen realer und virtueller Welt schaffen Rausch und Grosch mittels der Lifeübertragung von Second Life ins Klingspor Museum Offenbach am 16.8.2007 um 20 Uhr eine Art medialer Rückkoppelung. Lifeübertragung und lecture.

 

 

I’ll be your substitute 02
second life, 2007, exhibtion Butzbach

 

 

I’ll be your substitute 02 transferiert Teile der Originalinstallation in eine lieblich-idyllisch anmutende second life location: die frei interpretierte virtuelle Nachbildung des hessischen Ortes Butzbach mit Fachwerkhäusern. In der Installation untersuchen wir die Grenze der Identifikation mit der visuellen Erscheinung innerhalb second life.
Ort der Installation war ein Hügel in einem Parkgelände. Auf einer Lichtung wurden frei schwebende Textzitate zu Fragen des Seins direkt in die liebliche Landschaft plaziert. Der Ort ist in sofern als typisch für second life anzusehen, als das hier ein idealisiertes Wunschbild virtuell realisiert wird. Mittels transparenter Raumteiler verwandelten wir den Platz in einen open air Ausstellungsort. Hier waren auch ein virtuelles Buch über 431art und das Modell des Labyrinths plaziert. Die “Störung” der nach physischen Gesetzmäßigkeiten in sich logisch aufgebauten Situation wurde mittels frei schwebender Textzitate und mittels Stelen, die sich bei Näherung verkleinern und bei Entfernen wieder vergrößern, aufgebaut. Letztere nutzen die technischen Möglichkeiten von sl als Irritation und Störung der Nachbildung des Realen. Vom Ausstellungsort war ein Teleport in das in mehreren hundert Metern hoch schwebende Laybyrinth möglich.
Dem Ort wurden also gleichzeitig mehrere Funktionen und Realitätsebenen zugewiesen. Der Ausstellungsort bezieht sich klar auf die systemimmanente Realität in sl. Die Störfelder Textzitate und Stelen bilden Irritationen in diesem, während das Labyrinth den Avatar mit dem Sourcecode konfrontiert.
Dank an unsere Avatar Freundin MaillaAnn Slade. Ort: MarillaAnns grey hair art gallery, Butzbach, second life.

 

 

I’ll be your substitute 03 at SL5B
second life, 2008

 

Ausstellungsevent zum 5ten Bestehen von Second Life vom 23. Juni 2008 9:00 am (Montag)
bis 7. Juli, 2008 11:59 pm (Montag)

Alle Zeitangaben beziehen sich auf US Pacific time

I’ll be your substitue 03 ist eine Installation anläßlich des 5ten Bestehens von second life auf einen von linden lab bereitgestellten Grundstück neben anderen virtuellen Installationen zum fünfjährigen Bestehen von second life.
Auch hier loten wir die Möglichkeiten virtueller Architektur in bezug auf die Befragung von Realität und der Konstruktion von Wirklichkeit innerhalb von sl aus.
Auf einem am Meer gelegenen Grundstück plazieren wir ein Zitat der Höhle der Originalinstallation. Die Höhle wird – hier nach oben hin geöffnet – zum screening-Ort des Films “Walk to Elea!”. So entsteht eine Ort-im-Ort-Situation; eine Realitätsverschachtelung. Bei Sehen des Films wird realisiert, sich in Teilen des ehemaligen Drehortes zu befinden – der Vorführort wird so quasi zur Kulisse von etwas, was anderen Ortes in sl stattfand. Er verweist damit auf das grundsätzlich kulissenhafte innerhalb second lifes – der virtuellen Nachbildung physischer Realität. Erst die Überwindung der Schwerkraft mittels der technischen Möglichkeiten in sl schaffen eigene Gesetzmäßigkeiten. Auf dem Grundstück sind mehrere Teleporter plaziert, die den Avatar zum in den Wolken schwebenden Labyrinth bringen – und mit dem Sourcecode, der seine Existenz bedingt – konfrontieren.