Portfolio Categories Performance
431art | media art | interdisciplinary projects Diese Seite richtet sich an Kuratoren und Ausstellungsmacher, an Museen, Stiftungen, Kunstsammler und kulturell Interessierte. Sie hat auch das Ziel einer möglichen Vernetzung unter Kunst- und Kulturschaffenden im Hinblick auf eine mögliche Kooperation zu schaffen.
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fluxus rooms Project_009_2005

frequency digestion

performance, 2005, videoinstallation

 

 

[Video Wasser 60 sek loop; Wasser, welches mit drei unterschiedlichen Musikstücken beschallt wurde]
Testen Sie den Geschmack von Musik.
Wasser, welches mit drei unterschiedlichen Musikstücken beschallt wurde, boten wir zum Geschmackstest an. Hat Schwingung/Musik, d.h. flüchtige Information die Kraft, den Geschmack von Wasser zu verändern und wie schmeckt ein klassisches Stück oder HipHop?

 

relaxation scene – do not cross

installation, 2005

 

 

Raum- und Sound-Installation
[Massageliege, Projektionsleuchten, Wasserkreislauf,; Sound: Herzschlag]
Fluxus Freunde Wiesbaden e.V., Bundesrepublik Deutschland

Auf die Kreide-Umrisszeichnung eines Liegenden wird von unten in einem Kreislauf fließendes Wasser auf die Bereiche projeziert, in denen das Gehirn und das Herz liegt.
Titel und Kreideumriss auf schwarzem Grund spielen auf die Umrisszeichnung zur Tatortsicherung nach Verbrechen an. Die Projektion und Sound eines Herzschlages stellen die Frage nach der Definition von Leben oder Tod.

16:1 Project_007_2003

Situationsbezogene Arbeiten auf dem Gelände des ehemaligen Munitionslagers Bad Kreuznach in einem von 12 identischen Lagern der us-amerikanischen Streitkräfte. Durch eine Lichtschleuse gelangt der Besucher in das Innere des Raumes. Hier ist es fast völlig dunkel. Der Boden ist mit Sand bedeckt. Haben sich die Augen des Betrachters an die Dunkelheit gewöhnt, ist ein mit Stacheldraht umzäunter Steinkreis aus 16 Steinen zu sehen, der für den Besucher einen Zugang bietet.
Im Inneren des Steinkreises befindet sich eine quadratische metallene Bodenplatte, an deren Längsseiten weiße Leuchtdioden mittig versenkt sind. Betritt man diese Platte, wird in einem der 16 Steine ein Laserstrahl aktiviert, der über 5 Spiegel an 5 Steinen umgelenkt wird. Der Besucher steht so einem Steinkreis, umgeben von einem Sechseck gebildet aus einem Laserstrahl. Sichtbar sind zunächst nur rote Laserreflexionen auf den Spiegelplättchen und der Laser selbst. Nimmt man jedoch Sand aus der bereitstehenden Schale und wirft diesen in den
Strahlengang, so wird der Laserstrahl sichtbar. Die Spiegel der übrigen Steine sind nach außen in Richtung des Stacheldrahtes gerichtet.

Der Stein war das erste archaische Projektil des Menschen. In heutiger Kriegstechnik schafft die technologische Komponente eine anonyme distanz zwischen Schützen und Ziel. Die Zielmarkierung findet über Bildschirm und Tastenfeld statt, der Abschuß per “Joystick” oder Tasteneinabe gleicht dem Gestus in einem Computerspiel.
Im Steinkreis der Installation kann der Besucher den von ihm ausgelösten Laserstrahlmittels streuen / säen des Sandes sichtbar machen. Hierzu gibt es keine weitere Anleitung. Einzig die Schale mit Sand, die auf dem Boden steht verführt zu der zu vollziehenden Geste.
Über einen Sprachchip ist der Sound vom Nicht-Empfang eines Radiosignals zu hören: weißes Rauschen vermittelt die absenz eines gesendeten Signals. Zusammen mit dem Sand steht es für Öde, Wüste, Leere nach Zerstörung.
Abwesenheit von Leben.
Eine Tafel an der Wand beschreibt die Zahlensymbolik zu 16; in der Dopplung also 1616: die babylonische Sprachverwirrung. Denn: „Wo Worte aufhören zu vermitteln, beginnt Krieg“.

Mit Hintersinn haben Haike Rausch (Frankfurt) und Torsten Grosch (Mainz) die babylonische Sprachverwirrung als Ausgangspunkt ihrer Installation genommen. Sie sagen: “Wenn Worte aufhören, fängt der Krieg an.”
Über eine Lichtschleuse betritt man einen abgedunkelten Raum, entdeckt eine Sandfläche als “wüstes Land”, sieht einen Steinkreis, der von Stacheldraht eingezäunt ist. Tritt der Besucher auf eine Platte, produziert er einen Laserstrahl und schickt symbolisch ein Projektil los. AZ Bad Kreuznach 13.9.2003

fluxus & zen Project_005_2002

Installationen zu den Begriffsfeldern Baden und Einkehr in einem ehemaligen jüdischen Badehaus in Wiesbaden.
Von einer gestreckten räumlichen Flucht zweigen rechts und links Badekabinen ab, die zum Teil mit einem im Boden eingelassenen, über Stufen zugänglichen Badebecken versehen sind. Allen Kabinen gemein ist eine durchgehende helle Kachelung der Wände, des Bodens und des Beckens. Sie sind mit verschließbaren Türen versehen um die Privatspäre des Badenden zu gewähleisten, jedoch nach oben hin offen.

 

time stone
installation, 2002, by t.grosch

 

 

Video-, Raum- & Soundinstallation
Die gesamte ehemalige Badekabine ist für die Dauer der Installation mit schwarzem Teppich ausgekleidet und auch nach oben hin geschlossen, einzig das im Boden befindliche Becken und die Stufen wurden ausgespart. Die Tür der Kabine wurde entfernt und gegen einen Vorhang aus schwarzer Gaze ausgetauscht.
Der Besucher tritt von einem hellen Gang in einen Raum vollständiger Dunkelheit. Das Innere des Raumes mutet wie das Innere eines Zeltes an .
Im Kontrast zur Dunkelheit des Raumes steht das weiß gekachelte Badebecken, über dem ein bemooster Sandstein mittels Drähten schwebend verspannt ist. Einzige Licht-Quelle im Raum ist ein von innen leuchtender Wassertropfen. Ein durchgängig tragender Klang füllt den Raum, Außengeräusche verlieren an Präsenz. Dieser Klangraum wird subtil rhythmisiert, indem in größeren zeitlichen Abständen das Geräusch aneinander stoßender Steine – ein kurzes Klicken – zu hören ist.
Wasser fließt durch einen von der Decke hängenden fragilen Schlauch. An dessen Ende sammelt es sich an einer weißen Leuchtdiode, bis sich ein Tropfen vom Licht löst, auf den Stein fällt, über das Moos rollt und in das sich darunter befindende Becken gleitet. Während des Falls bis zum Moment seines Auftreffens wirft der Tropfen einen immer größer werdenden Schatten auf den Stein, in den er dann hineinfällt und sich fließend auflöst. Bei seinem Auftreffen auf dem Beckenboden erzeugt er einen Ton. Nach und nach entsteht ein weiterer von innen leuchtender Tropfen und fällt erneut herunter. So sind in regelmäßigem Rhytmus fallende Wassertropfen zu hören.

Licht, Dunkelheit und Klang schaffen einen Raum der Einkehr, in dem der Besucher Elementarem in einer stilisierten Form begegnet: Rhytmus und Zeit im Zusammenspiel mit Natur.

 

the source
installation, 2002, by h.rausch

 

 

Rauminstallation
Der Besucher betritt den Raum durch einen Noren (japanischer, in der Mitte geteilter Halbvorhang für Türen oder Durchgänge) aus weißem Vlies. Der Zugang ist somit weder offen, noch geschlossen.  Von oben fällt gedämpftes Licht durch eine halbtransparente Verspannung aus weißem Vlies in den Raum.
Die Installation arbeitet bewußt mit der Materialanmutung der Kacheln: Kalte glatte Wände, an denen nichts haften bleibt. Keine Spuren vorheriger Badegäste, keine Erinnerungen. Beim Eintreten fällt der Blick des Besuchers auf eine große hängende Schriftrolle, die fast bis zur  Wasseroberfläche im Becken reicht. Auf einer durchsichtigen Folie vor weißem Vlies ist das folgende Zitat von Ramana Maharshi zu lesen:

Es genügt, das man sich ausliefert.
Sich auszuliefern heißt, das man sich dem Grund des eigenen Seins übergibt.
Der Ursprung ist in Dir selbst. Übergib Dich ihm.
Das bedeutet, das Du den Ursprung suchen und mit ihm eins werden mußt.

Beugt man sich nun über das Badebecken, von dessen Grund diffuses Licht ausgeht, blickt man durch das Wasser in einen großen Spiegel. Ebenso wie der Text, initiiert der Spiegel ein immerwährendes Feedback, das einem Mantra gleich den Betrachter allein mit sich selbst Zwiesprache halten läßt. Der „Sprung“ wird so zu einem inneren Wagnis –  gleich dem Mutsprung eines Kindes ins tiefe  Wasser.

 

aromabath
installation, 2002, by h.rausch

 

 

Rauminstallation in Badekabine Nummer 4. Die Installation greift die ursprüngliche Funktion des Raumes auf. Sie zeigt eine Badesituation. Die Tür des Raumes ist geschlossen.
Auf dem Boden neben dem Badebecken befindet sich eine Schale mit Seife, über der Handtuchablage hängt ein locker hingeworfenes Handtuch, auf der Ablage vor dem Wandspiegel steht ein Massage-Öl. Auf dem Etikett steht: ”Aromatherapie”
Das Becken ist gefüllt mit frischem Laub. Davor sind vereinzelt Blätter wie Wassertropfen-Spuren eines zuvor dort Badenden auf den Stufen und auf dem Fußboden liegen geblieben.
Öffnet der Besucher die Tür der Kabine 4, kommt ihm der Duft des frischen Laubs entgegen, Träger der Erinnerung an einen erholsamen Spaziergang im Wald. Gleich dem Eintauchen ins Wasser des Bades taucht der Besucher ein in das Aroma – Bad.

five elements | Alter Bahnhof, Völklinger Hütte Project_002_2001

five elements
PROJECT_001_2001

Videogrossprojektion und Performance
[Video, Farbe, Ton, 29 Minuten]
Alter Bahnhof, Völklinger Hütte, BRD

 

Die Arbeit setzt sich mit den fünf Elementen der indischen Philosophie Erde, Wasser, Feuer, Luft und Aether, die auch in Europa zeitweise das Weltbild bestimmten, auseinander. Die fünf Elemente werden als die ursprünglichen Wurzeln aller sichtbaren Dinge angenommen, von deren Zusammenfügung oder Trennung das Werden und Vergehen der Körperwelt angenommen wird. Die indische Chakrenlehre beschreibt ein System, innerhalb dessen sich der Mensch von Seinsstufe zu Seinsstufe immer weiterentwickelt: Ausgehend von den rein körperlichen Grundbedürfnissen (Element Erde) bis hin zu den Aspekten ‘Kommunikation’ und ‘kreatives Ausdrucksvermögen’ stehen die fünf Elemente für die ersten fünf Stufen der Entwicklung des Menschen zu einem spirituellen Wesen.
„Fünf Elemente“ arbeitet mit Klang-, Text- und Filmelementen , sowie Live-Performance. Ausgangspunkt für die Arbeit an diesem Projekt waren nach eingehenden Recherchen Kompositionen aus natürlichen Geräuschen und digitaler Klangsynthesezu den Elementen Erde, Wasser, Feuer, Luft und Aether. Jedem einzelnen Element wurden darüber hinaus geflüsterte Texte zugeordnet: Zitate von Apulejos, Gautama Buddha , des Parmenides von Elea, Frater Albertus alias Albert Riedel und Ausschnitte aus den „Erzählungen der Chassidim“.
Die so entstandenen Einzelkompositionen dienen als akustischer Prolog zu den ebenfalls an den einzelnen Elementen orientierten Videosequenzen: In jeder dieser Sequenzen wird der gleiche weiße leere Raum (white-cube) gezeigt. Haike Rausch ist dort als Tänzerin zu sehen, die sich mittels Bewegung und Tanz den Raum in einem vorgegebenen zeitlichen Rahmen von etwa fünf Minuten erschließt. Die Bewegung erfolgte keiner vorher festgelegten Choreographie, sondern wurde in Korrespondenz mit den Klangereignissen improvisiert. Der tänzerische Ausdruck wurde durch Bewegungsunschärfen und Bildüberlagerungen verdichtet.
Bindeglied der einzelnen Filmsequenzen ist ein digital erzeugter dreidimensionaler Raum. Er bildet den Übergang von Element zu Element und ist zugleich Mittler zwischen filmischer Ebene und Live-Performance:
In ein minimalistisches Bühnenbild, ein Iglu-Zelt aus Frühbeetvlies und fünf Lichtstelen, werden nach und nach Gegenstände gebracht: eine Kühlbox, ein Campingstuhl, eine Taschenlampe und andere für den modernen Nomaden nützliche Dinge. Als Kontrapunkt zum Tänzerischen des Filmes werden einfache Handlungen ausgeführt. So werden z.B. Lichtstelen gepflanzt, Wasser wird Schluck für Schluck getrunken, Räucherspiralen werden angezündet. Film- und Live-Ebene sind so ineinander verwoben, daß sie sich sowohl kontrastiv als auch korrespondierend ergänzen.

„… „Fünf Elemente“ ist Konzeptkunst, reales Bühnengeschehen, Videoprojektion.
…Haike Rausch und Torsten Grosch beeindruckten mit Video-Projektion und Performance.“ aus Saarbrücker Zeitung 26.10.2001

Loreley comb Performance Project_001_2001

loreley-comb-performance-video

video, 2001

performancevideo

LORELEY-COMB-PERFORMANCE
PROJECT_001_2001

Performance, Licht- und Soundinstallation
Volxheimer Kunstverein, Volxheim, Bundesrepublik Deutschland

 

Performance, Licht- und Soundinstallation in ehemaligen Weintanks, die durch das Aussägen von rechteckigen Eingängen begehbar gemacht wurden. Von einem Gewölbekeller aus erreicht man 11 glasverkachelte Tanks aus Beton, die rechts und links von einem schmalen Gang abgehen, der seinerseits in einen weiteren Keller mündet.
Die kleinen schlauchartigen Räume bieten neben einer speziellen Akustik auch eine Atmosphäre , die an Gruften erinnert. Die niedrige Eingangs höhe zwingt den Eintretenden , sich leicht zu bücken.
„Loreley-Kämm-Performance“ fand an fünf Sonntagen in zwei sich gegenüberliegenden Räumen / Tanks statt. Beide abgedunkelten Performance-Räume – in dezent blaues Licht getaucht- wurden durch schmale Schläuche verbunden, durch die in einem ewigen Kreislauf Wasser floss. In beiden Räumen wurde dieser Wasserkreislauf mittels einer kleinen Lichtvorrichtung so durchleuchtet, daß davon kreisrunde Licht-Bilder auf eine Leinwand an der Decke projiziert werden konnten.
Gleichzeitig war ein sphärisch tragendes Klanggefüge von ca. 25 Minuten als Loop zu hören. Verarbeitet wurden dafür sowohl natürliche Geräusche (Wasser, Pontons, Schiffe…) und synthetisch generierten Sounds, als auch gesungene und als Text geflüsterte Samples des Loreley-Liedes.

Begibt sich der Besucher von draussen in das Kellergewölbe, nimmt er zuerst den Klang wahr, dem er sich sukzessive nähert. In den hell erleuchteten Gang eintretend, kann er lokalisieren, daß der Klang aus den beiden ersten sich gegenüberliegenden Tanks rechts und links ertönt. Rechts in der Mitte des ersten Tanks / Raumes sitzt Loreley zwischen einigen kleinen Felsbrocken auf einem thronartigen Stuhl und kämmt sich ihr langes Haar. Im Raum links sitzt eine weitere Person – der Photograph – auf einem Hocker in Eingangsnähe nahe einem zurückgezogenen schwarzen Vorhang. Dahinter: zwischen einigen Felsstücken ein Stativ, das auf das spätere Geschehen hindeutet. Die räumliche Enge erinnert an die eines Passbildautomatens.
Von Zeit zu Zeit erhebt sich Loreley von ihrem Thron, nimmt eine der bereitliegenden Haarbürsten und sucht den Blickkontakt mit dem Besucher, um anzudeuten, ihm fünf Minuten lang die Haare zu kämmen. Der Rhythmus des Sounds leitet den Rhytmus des Bürstens, das einer sanften Kopfmassage entspricht. Danach überreicht sie jedem Besucher die Bürste, mit der er gekämmt wurde; denn nur damit wird man in den gegenüberliegenden Raum des Photographen gelassen. Nachdem der Besucher dort eingetreten ist, schliesst der Photograph den schwarzen Vorhang am Eingang. Er erklärt, dass er gerne ein Polaroid-Portrait von der Person anfertigen und signieren lassen würde, dieses aber im Tausch gegen die von Loreley erhaltene Bürste behalten möchte. Anschließend macht er vom Frischgekämmten ein Polaroid-Photound bittet ihn, es zu signieren bevor es ganz entwickelt ist.
Insgesamt 72 Besucher begaben sich an fünf Sonntagen zu Loreley, um sich von ihr fünf Minuten die Haare kämmen, bzw. bürsten zu lassen. Dieser sehr intime Kontakt des Kämmens, bzw. gekämmt werdens fand öffentlich statt;
eingebettet in eine akustische und visuelle Textur aus Motiven wie “Der Rhein” und “Die Loreley”. Der fotografische Prozess der Schaffung eines Erinnerungsbildes – eher ein öffentlicher Vorgang – wurde ins Verborgene verlegt.
Die Portraits sind nur im Internet zu sehen (www.431art.org). Die Kommunikation zwischen Besucher und Loreley, die laut der Sage soviele Schiffer durch ihren Gesang und ihre Gestalt in den Tod riss, lag schwerpunktmäßig im nonverbalen Bereich, diejenige des Photographen hingegen im verbalen Bereich.
Mancher hatte keine Idee, was ihn bei Loreley und im gegenüberliegenden Raum erwartete und wagte es dennoch einzutreten. Die meisten der Besucher genossen den Akt des Kämmens und fielen teilweise in tiefe Entspannung.
Der Gang in den Raum des Photographens gegenüber bot auch die Möglichkeit, im Verborgenen wieder ins Alltagsgeschehen zurückzukehren. Insofern ist das Photographieren auch als ein Bannen zu verstehen.
Kommentare der Besucher waren z.B.: „Ich war bei Loreley in Behandlung“. „Der Kontakt mit dem Weiblichen, den Gefühlen und dann die Begegnung mit dem Männlichen, Technischen“ .