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	<title>Multiple &#8211; 431art</title>
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	<description>media art &#124; interdisciplinary art projects</description>
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		<title>Art supports the global Stock Market  Project_024_2009</title>
		<link>https://431art.org/portfolio_page/work-art-supports-the-global-stock-market/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[431art]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 14:40:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;ART SUPPORTS THE GLOBAL STOCK MARKET&#8220; &#160; Mit ihrem aktuellen Projekt &#8222;ART SUPPORTS THE GLOBAL STOCK MARKET&#8220; nehmen 431art Bezug auf die weltweite Wirtschaftskrise und Bankenkrise. Das im Herzen des Finanzzentrums in Frankfurt statt findene künstlerische Projekt besteht aus Aktion, Installation und Multiple. Inmitten des...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>&#8222;ART SUPPORTS THE GLOBAL STOCK MARKET&#8220;</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit ihrem aktuellen Projekt &#8222;ART SUPPORTS THE GLOBAL STOCK MARKET&#8220; nehmen 431art Bezug auf die weltweite Wirtschaftskrise und Bankenkrise. Das im Herzen des Finanzzentrums in Frankfurt statt findene künstlerische Projekt besteht aus Aktion, Installation und Multiple. Inmitten des Frankfurter Bankenviertels und dem Zentrum der Finanzbranche stellen Haike Rausch und Torsten Grosch mit Ihrer</p>
<p>Installation &#8222;endorphin 1.1 &#8211; betarelease  I  Find your personal LUCKINDEX now&#8220;<br />
die Frage nach einem Glücksindex.<br />
Die im Fenster des Ausstellungsraums von Kaiser &amp; Cream in der Mainzer Landstraße platzierte Installation bietet nicht nur Bankangestellten vom 8. &#8211; 29. August 24 Stunden täglich die Möglichkeit, den eigenen Index für Glück zu bestimmen. 431art verweist damit auf die irrationalen, intuitiven Aspekte des Börsenmarktes und rekurriert auf menschliche Schwächen wie z.B. Gier oder maßloses Gewinnstreben. Der Verweis auf das menschliche Handeln betont sowohl die Archillesverse des internationalen Aktienmarktes, als auch auf der anderen Seite die Möglichkeit eines Perspektivwechsels. Dieser Perspektivwechsel wird von 431art auch auf der Metaebene vollzogen: es ist die Kunst, die hier den internationalen Finanzmarkt unterstützt. Dies stellt auch die Frage nach dem Wert von Kunst und ist ein Verweis auf die zunehmend zu beobachtende Tendenz, Kunst ausschließlich als Anlageobjekt zu definieren.</p>
<p>An der Außenseite des Galerieraumes stehen Fragebögen zur Bestimmung des eigenen Glücks und eine Einwurfbox bereit. Im Galerieraum befindet sich in drei Metallregalen ein Sortiment von Wasserflaschen, die bei genauerem Hinsehen jedoch ungewöhnliche Substanzen beinhalten: Neben Liebe, Mitgefühl, Freude, Hingabe und Wunschlosigkeit wird eine Reihe weiterer positiver Gestimmtheiten versprochen; aber auch konträre Empfindungen wie Hass, Gier, Neid, Missgunst können in flüssiger Form zu sich genommen werden. Obwohl es sich dabei nicht um materiell besitzbare Gefühlszustände handelt, werden sie gleichsam zur Ware transsubstantiiert und sinnlich greifbar. Durch das Angebot an &#8218;Substanzen&#8216; wird &#8222;Glück&#8220; nicht nur in die Sphäre der Konsumtion verlegt, sondern dem Betrachter wird mit der Wahlentscheidung zugleich abverlangt, individuell zu ermessen, welche Voraussetzungen, Gefühle und Charaktereigenschaften er für seine persönliche Glückserfüllung als notwendig erachtet. Täglich kann auf diese Weise der eigene Index für Glück bestimmt werden. Ein elektronisches Display mit animierter roter LED-Schrift im Galeriefenster macht auf die Aktion aufmerksam.</p>
<p>Die Aktion &#8222;endorphins Bankers Happy Hour&#8220;<br />
Espresso 50% off for bankers<br />
friday 14. 8., 21.8., 28.8. from 12:00 am to 2:00 p.m.<br />
bietet ausschließlich Bankangestellten innerhalb ihrer Mittagspause den Espresso zum halben Preis.<br />
Sonderrabatte für die &#8222;Gewinner der Krise&#8220;? oder Rettungsaktion für überlastete und unter Druck stehende Angestellte? Die partizipatorische Aktion transformiert gängige Vorurteile mit den Mitteln von Kunst und Ironie.</p>
<p>Das Projekt &#8222;art supports the global stock market&#8220; von 431art ist Teil der Summershow RESET! von Kaiser &amp; Cream und wird präsentiert von quersumme8.<br />
Vernissage Freitag 7. August 18:00<br />
Ausstellung bis 29.August 2009<br />
Haike Rausch und Torsten Grosch werden auf der Vernissage über eine audio-visuelle Internetverbindung life von den Empathiemeilen aus Berlin zugeschaltet sein.<br />
431art löst seit Anfang 2009 mit ihrem interdisziplinären nachhaltigen Projekt botanoadopt große Medienresonanz aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>endorphin 1.1 &#8211; betarelease<br />
special limited Edition<br />
Multiple &#8222;euphoria&#8220; (Energydrink)</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit ihrem aktuellen Projekt &#8222;ART SUPPORTS THE GLOBAL STOCK MARKET&#8220; nehmen 431art Bezug auf die weltweite Wirtschaftskrise und Bankenkrise. Das im Herzen des Finanzzentrums in Frankfurt statt findene künstlerische Projekt besteht aus Aktion, Installation und Multiple. Mit Ihrer <strong>Installation &#8222;endorphin 1.1 &#8211; betarelease  | </strong><strong>Find your personal LUCKINDEX now&#8220; </strong><strong>vom 7. &#8211; 29. August 24 Stunden täglich </strong>stellt 431art die Frage nach einem Glücksindex. Die im Fenster des Ausstellungsraums von Kaiser &amp; Cream platzierte Installation bietet nicht nur Bankangestellten die Möglichkeit, den eigenen Index für Glück zu bestimmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Aktion &#8222;endorphins Bankers Happy Hour&#8220; Espresso 50% off for bankers friday 14. 8., 21.8., 28.8. from 12:00 am to 2:00 p.m. </strong>bietet ausschließlich Bankangestellten innerhalb ihrer Mittagspause den Espresso zum halben Preis.Sonderrabatte für die &#8222;Gewinner der Krise&#8220;? oder Rettungsaktion für überlastete und unter Druck stehende Angestellte? Die partizipatorische Aktion transformiert gängige Vorurteile mit den Mitteln von Kunst und Ironie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Das Projekt &#8222;art supports the global stock market&#8220; von 431art ist Teil der Summershow RESET! von Kaiser &amp; Cream und wird präsentiert von quersumme8.</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vernissage Freitag 7. August 18:00<br />
Ausstellung bis 29.August 2009<br />
Geöffnet Freitags von 12:00 bis 15:00 Uhr und von 17:00 bis 20:00 Uhr.<br />
Mainzer Landtrasse 65, Frankfurt</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>My private Supermarket  Project_022_2008</title>
		<link>https://431art.org/portfolio_page/work-my-private-supermarket/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[431art]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 13:47:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div     class="vc_row wpb_row section vc_row-fluid " style=' text-align:left;'><div class=" full_section_inner clearfix"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p>Mit My private supermarket eröffnete 431art 2008 einen kleinen Laden, im Schaufenster ein Regal mit Marmeladengläsern. Der Galerieraum erscheint auf den ersten Blick als eine Mischung aus einem modernen Lebensmittelgeschäft und Omas Vorratskammer. Bei genauerem Hinsehen jedoch beschränkt sich die &#8218;Auslage&#8216; keineswegs auf eine reine Warenpräsentation: Auf eine Wand sind kryptische handschriftliche Texturen projiziert, Schaukästen beherbergen eine Sammlung von Schmetterlingen mit einer befremdlichen Tracht aus verschachtelten typographischen Strukturen, und ein Videomonitor zeigt eine Hummel, wie sie unterwegs von Blüte zu Blüte beflissen ihren Einkaufszettel abarbeitet. Selbst die scheinbar &#8218;feilgebotenen&#8216; Gläser beinhalten alles andere als gewöhnliches &#8218;Eingemachtes&#8216;. Die Etiketten geben nämlich nicht nur Auskunft über die Ingredienzen, sondern zeichnen sich auch durch eine eigentümlichen Klassifikation aus, z. B. Glücks-Ernte, Zufalls-Ernte, Spontan geplante Ernte, Beiläufig gerettete Ernte und Intuitive Ernte.<br />
My private supermarket bewegt sich zugleich in mehreren thematischen Feldern. Denn die einzelnen Ausstellungselemente spannen mit je unterschiedlichen Akzenten einen thematischen Bogen zwischen der derzeitigen Konjunktur teurer Bio-Feinkost und einer weitgehend verloren gegangenen Kultur der Selbstversorgung, zwischen der zunehmenden Homogenisierung der &#8218;Einkaufswelten&#8216; und dem Verschwinden kleiner Einzelhandelsgeschäfte und schließlich zwischen dem Sammeln als Freizeitbeschäftigung und als Mittel zur Sicherung des Überlebens. Die ungewöhnlichen Etikettierungen lassen zudem nicht – wie sonst üblich – das Endprodukt, sondern die u.a. durch die Prinzipien der Intuition, der Spontaneität und des Zufalls geprägten Vorgänge seiner Hervorbringung in den Vordergrund treten. Auf einer anderen Reflexionsebene werden dabei innerhalb der Institution Kunst auch Fragen nach dem Wechselverhältnis zwischen dem Bedarf an verkäuflichen Artefakten und der Relevanz prozesshafter und experimenteller Projekte aufgeworfen. Entsprechend verlässt 431art mit einer Performance die Grenzen des Kunstraums, indem sie den Menschen im Wartesaal des gegenüberliegenden Sozialamts Brote mit den Fruchtaufstrichen der Ausstellung – den einzigen &#8218;Exponaten&#8216;, die unverkäuflich bleiben – serviert. Durch diese temporäre Intervention wird eine Art &#8218;Nicht-Ort&#8216; der gesellschaftlich reglementierten Fürsorge mit Kulturen des bedingungslosen Schenkens, d. h. der Gabe konfrontiert.<br />
Wie bei vielen anderen Projekten von 431art auch wird das Ephemere bzw. Vorübergehende betont und die Ausstellung – konsequent dem Konzept der Geschäftsführung folgend – mit der Aufgabe des Lädchens beendet. Zur Finissage wird jedoch kein Insolvenzverfahren eröffnet, sondern ein Katalog herausgegeben, in dem das &#8218;Inventar&#8216; retrospektiv verfügbar bleibt.<br />
Martin Doll, Medienwissenschaftler</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>my private supermarket<br />
performance, 2008</h4>
<p>&nbsp;</p>
<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-22169-1" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="https://431art.org/wp-content/uploads/2008/10/SozRathaus.mp3?_=1" /><a href="https://431art.org/wp-content/uploads/2008/10/SozRathaus.mp3">https://431art.org/wp-content/uploads/2008/10/SozRathaus.mp3</a></audio>
<p>&nbsp;</p>
<p>Audiomitschnitt: 7:32 Min.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Publikation:</h4>
<p><a href="http://www.stiftung-kuenstlerdorf.de/publikationen/" target="_blank" rel="noopener">My Private Supermarket</a><br />
431art – Rausch – Grosch<br />
ISBN 978-3-937828-27-5</p>

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