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Titelbild des Projekts
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time stone

installation, 2002, by t.grosch

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Video

time stone video

video, 2002, by t.grosch

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the source

installation, 2002, by h.rausch

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Video

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video, 2002, by h. rausch

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aromabath

installation, 2002, by h.rausch

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Video

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video, 2002, by h. rausch

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fluxus & zen

project_005_2002

Installations dealing with the meaning of bathing and meditation in a former jewish bathhouse. From a long airy corridor, bath chambers branch off to the left and the right, some (chambers) have a bathtub incorporated into the floor of the room, which are accessed by a few steps. All the cabins have the same tiles on the walls and on the bath tubs. There are doors which can be locked, to ensure the privacy of the bather, the ceiling however is open.

time stone 

installation, 2002, by t.grosch

start

video, room- & soundinstallation
The entire of the former bathcabin is for the duration of the installation covered with a black carpet , the ceiling has been closed, singularly the tub that has been set into the floor and step have been left untouched. The door has been removed to be replaced by a curtain of black gauze. The visitor enters from the brightly lit hallway into a room of complete darkness. The interior feels almost like the inside of a tent.
In contrast to this darkness is the white tiled pool, over which a sand stone covered with moss is suspended with wires above the bathtub. The single light source is an illuminated drop of water. A continuous sound fills the room, drowning out all other outside noise. This sound space carries a rather subtle rhythm, after long intervals the clicking of two stones against each other can be heard.
Out of a fragile pipe water flows down from the ceiling. At the tip of the pipe the water gathers around a white LED, before it eventually falls off and drips onto the stone, then pearls off the moss to finally land in the bath tub. In the moment of falling the drop casts an ever increasing shadow on the stone on which he will fall and on that which it will dissipate. The drop makes a noise when it reaches the bottom of the bath tub.
One after the other illuminated drops form and fall off. A regular rhythm of falling water drops is created.

Light darkness and sound create a room of contemplation, in which the visitor is confronted with the most elementary form: rhythms and time entwined in nature.

time stone video 

video, 2002, by t.grosch

start

filmed in the installation

the source 

installation, 2002, by h.rausch

start

room installation
The visitor enters the room through a Noren ( a Japanese curtain which covers only half of the door or passage way) made of white fleece. The entrance is neither closed nor open. Soft light comes down from the ceiling, through as semitransparent contraption made out of white fleece.
The installation purposely picks up on the material substance of the tiles. Cold smooth walls, on which nothing can hold. No traces of previous bathers, no memories. Entering the room the gaze of the visitor happens onto a large scroll, which almost reaches down to the water surface in the the bath tub. On a transparent foil in front of the fleece one can read the following quote from Ramana Maharshi:

It is not enough to surrender yourself
To surrender means that you give up the reason for your existence
The beginning is inside you. Surrender to it.
This means that you have to search for the beginning and must become one with it.

As one bends over the bath tub, the light is subsequently diffused, one sees in the water a large mirror. Just like the text, the mirror triggers a perpetual feedback, a mantra which engages the consideration like a two way conversation reluctant to come to an end. “The source” becomes an inner venture - just like the spirited leap of a child into deep water.

the source performancevideo 

video, 2002, by h. rausch

start

performancefilm

aromabath 

installation, 2002, by h.rausch

start

The roominstallation picks up on the original function of the room. It shows a bathing scene. The door is locked. On the floor next to the bathtub is a soap dish, a towel has been thrown carelessly over the hanger, next to the mirror a bottle of massage oil is to be found. The label reads “Aroma Bath”.
The tub is filled with fresh leaves. In front of the tub individual leaves have been placed reminiscent of water marks left behind by the bather. On opening cabin number 4 the visitor is met by the fresh scent of leaves, a scent which
carries the message of a relaxing walk in the forest. Just as a bather would be submerged in water the visitor is submerged in the scent of the aroma bath.

aromabath performancevideo 

video, 2002, by h. rausch

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performancefilm

 
 
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fluxus & zen

project_005_2002

Installationen zu den Begriffsfeldern Baden und Einkehr in einem ehemaligen jüdischen Badehaus in Wiesbaden.
Von einer gestreckten räumlichen Flucht zweigen rechts und links Badekabinen ab, die zum Teil mit einem im Boden eingelassenen, über Stufen zugänglichen Badebecken versehen sind. Allen Kabinen gemein ist eine durchgehende helle Kachelung der Wände, des Bodens und des Beckens. Sie sind mit verschließbaren Türen versehen um die Privatspäre des Badenden zu gewähleisten, jedoch nach oben hin offen.

time stone 

installation, 2002, by t.grosch

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Video-, Raum- & Soundinstallation
Die gesamte ehemalige Badekabine ist für die Dauer der Installation mit schwarzem Teppich ausgekleidet und auch nach oben hin geschlossen, einzig das im Boden befindliche Becken und die Stufen wurden ausgespart. Die Tür der Kabine wurde entfernt und gegen einen Vorhang aus schwarzer Gaze ausgetauscht.
Der Besucher tritt von einem hellen Gang in einen Raum vollständiger Dunkelheit. Das Innere des Raumes mutet wie das Innere eines Zeltes an .
Im Kontrast zur Dunkelheit des Raumes steht das weiß gekachelte Badebecken, über dem ein bemooster Sandstein mittels Drähten schwebend verspannt ist. Einzige Licht-Quelle im Raum ist ein von innen leuchtender Wassertropfen. Ein durchgängig tragender Klang füllt den Raum, Außengeräusche verlieren an Präsenz. Dieser Klangraum wird subtil rhythmisiert, indem in größeren zeitlichen Abständen das Geräusch aneinander stoßender Steine – ein kurzes Klicken – zu hören ist.
Wasser fließt durch einen von der Decke hängenden fragilen Schlauch. An dessen Ende sammelt es sich an einer weißen Leuchtdiode, bis sich ein Tropfen vom Licht löst, auf den Stein fällt, über das Moos rollt und in das sich darunter befindende Becken gleitet. Während des Falls bis zum Moment seines Auftreffens wirft der Tropfen einen immer größer werdenden Schatten auf den Stein, in den er dann hineinfällt und sich fließend auflöst. Bei seinem Auftreffen auf dem Beckenboden erzeugt er einen Ton. Nach und nach entsteht ein weiterer von innen leuchtender Tropfen und fällt erneut herunter. So sind in regelmäßigem Rhytmus fallende Wassertropfen zu hören.

Licht, Dunkelheit und Klang schaffen einen Raum der Einkehr, in dem der Besucher Elementarem in einer stilisierten Form begegnet: Rhytmus und Zeit im Zusammenspiel mit Natur.

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video, 2002, by t.grosch

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gefilmt in der Installation

the source 

installation, 2002, by h.rausch

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Rauminstallation
Der Besucher betritt den Raum durch einen Noren (japanischer, in der Mitte geteilter Halbvorhang für Türen oder Durchgänge) aus weißem Vlies. Der Zugang ist somit weder offen, noch geschlossen.  Von oben fällt gedämpftes Licht durch eine halbtransparente Verspannung aus weißem Vlies in den Raum.
Die Installation arbeitet bewußt mit der Materialanmutung der Kacheln: Kalte glatte Wände, an denen nichts haften bleibt. Keine Spuren vorheriger Badegäste, keine Erinnerungen. Beim Eintreten fällt der Blick des Besuchers auf eine große hängende Schriftrolle, die fast bis zur  Wasseroberfläche im Becken reicht. Auf einer durchsichtigen Folie vor weißem Vlies ist das folgende Zitat von Ramana Maharshi zu lesen:

Es genügt, das man sich ausliefert.
Sich auszuliefern heißt, das man sich dem Grund des eigenen Seins übergibt.
Der Ursprung ist in Dir selbst. Übergib Dich ihm.
Das bedeutet, das Du den Ursprung suchen und mit ihm eins werden mußt.

Beugt man sich nun über das Badebecken, von dessen Grund diffuses Licht ausgeht, blickt man durch das Wasser in einen großen Spiegel. Ebenso wie der Text, initiiert der Spiegel ein immerwährendes Feedback, das einem Mantra gleich den Betrachter allein mit sich selbst Zwiesprache halten läßt. Der „Sprung“ wird so zu einem inneren Wagnis –  gleich dem Mutsprung eines Kindes ins tiefe  Wasser.

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video, 2002, by h. rausch

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Performancefilm

aromabath 

installation, 2002, by h.rausch

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Rauminstallation in Badekabine Nummer 4. Die Installation greift die ursprüngliche Funktion des Raumes auf. Sie zeigt eine Badesituation. Die Tür des Raumes ist geschlossen.
Auf dem Boden neben dem Badebecken befindet sich eine Schale mit Seife, über der Handtuchablage hängt ein locker hingeworfenes Handtuch, auf der Ablage vor dem Wandspiegel steht ein Massage-Öl. Auf dem Etikett steht: ”Aromatherapie”
Das Becken ist gefüllt mit frischem Laub. Davor sind vereinzelt Blätter wie Wassertropfen-Spuren eines zuvor dort Badenden auf den Stufen und auf dem Fußboden liegen geblieben.
Öffnet der Besucher die Tür der Kabine 4, kommt ihm der Duft des frischen Laubs entgegen, Träger der Erinnerung an einen erholsamen Spaziergang im Wald. Gleich dem Eintauchen ins Wasser des Bades taucht der Besucher ein in das Aroma – Bad.

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video, 2002, by h. rausch

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Performancefilm

 
 
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