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Ausstellungsbeteiligung -und hunger

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Ausstellungsbeteiligung -und hunger

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Interdisziplinäres Ausstellungsprojekt zum Prinzip ‘Essen’

am 30. September bis 3. Oktober 2011 in den Ausstellungsräumen des Frappant e.V. Viktoriakaserne, Bodenstedtstr./ Ecke Zeiseweg, Eingang über den Hof.

Essen ist essentiell, glokal und banal. Essen betrifft jeden – von Geburt an.
Beim Essen, ob Hirsebrei oder 18-Gänge-Menü, ob Börsencharts des Weizens, Somalia oder die pathologische Essstörung – immer handelt es sich um einen Eintopf allgemeiner Weltbezüge aus Politik und Wissenschaft, Natur und Kultur, Geschlechterverhältnissen und Alltagspraxis.

Essen als vernetztes Lebensprinzip –
die Kuratorinnen Utta Hoffmann und Dorothea Koch vom Frappant e.V. nehmen es zum Anlaß ein anderes Ausstellungskonzept zu wagen.
Dabei geht es ihnen nicht um eine weitere Ausstellung zur EAT ART oder zu FOOD Design.
Sie haben einen interdisziplinären Ansatz gewählt, um verschiedene gesellschaftliche Aspekte des Themas in der Ausstellung -und hunger. zu kreuzen und sich begegnen zu lassen.

Urban Gardening Projekte sind ebenso vertreten wie absurd-zynische Kochshows, das Thema ‚Essstörungen’ trifft auf den alltäglichen Gemüsemarkt, ein Gottesdienst auf künstlerische Interaktionen div. Arten.

Mit dem Zeitraum des Ausstellungsprojekts, dem Erntedank-Wochenende im Oktober, wird ebenfalls in signifikant-traditioneller Weise an das Thema angeknüpft.

Von Freitag, den 30.9. (Vernissage um 19 h) bis Montag, den 3.10. 2011 werden in der Viktoriakaserne in Hamburg–Altona prozesshafte Arbeiten, Interaktionen, Performances, Video -und Rauminstallationen sowie begleitende Vorträge und Lesungen stattfinden.

Freitag 30.9. Vernissage um 19 h
Samstag 1.10. bis Montag 3.10. jeweils ab 14 h


Beteiligte Künstler/innen

+ Im Schnellkochkurs „Gut leben ohne nix“ von Götz Bury aus Wien kann jeder die Kunst erlernen ohne was zu leben. Bury beantwortet mit seiner Performance die Frage: Was tun, wenn man in prekäre Verhältnisse gerät?

+ In der Lichtbildperformance „Aktionswoche: feed me!“ zeigt das Hamburger Künstlerinnenduo GUDgrup wie das Phänomen individueller Hungerkunst skurrile Doppelbelichtungen mit dem Welthunger und der Ohnmacht künstlerischen Handelns eingeht.

+ Das Künstler_Innenkollektiv Mehrzweckzwirn – Radikaler Handarbeitszirkel erprobt im Brotlabor die Verarbeitung von hartem Restebrot zu regionalen Spezialitäten. Publikumsbeteiligung ist erwünscht – zeigen lassen, selber machen, staunen.

+ Zwei urbane Gartenprojekte aus Hamburg stellen sich vor: „Gartendeck“ aus St. Pauli und „Keimzelle“ aus dem Karolinenviertel. Träger sind alle, die dort gärtnern. Nach dem Vorbild der Prinzessinnengärten in Berlin Kreuzberg geht es dabei um eine soziale, ökologische und partizipative Landwirtschaft in der Stadt.

+ Die Wasserlinse (oder Entengrütze) spielt die Hauptrolle in einem Video von 431 art aus Frankfurt. In einem stillgelegten Klärwerk wurde bei einer Kochaktion die proteinhaltige Wasserlinsensuppe zum Verzehr angeboten.

+ Mit der Kohlschleuder von Katja Windau wird das Schleudertrauma als ambivalentes Lebensmittelobjekt installiert – Kohlköpfe als Munition und Heilpflaster.

+ Harald Lemke, Lehrbeauftragter für Philosophie und Ästhetik, hält ein Plädoyer für eine nachhaltige Esskultur: Die Ethik des »guten Essens«

+ Die Sprechperformerin Angelika Waniek aus Leipzig bewegt sich in den öffentlichen Raum und präsentiert in der Kneipe eines Sportplatzes die erweiterte Erzählung „simple present“.

Weitere Künstler/innen:
Bruno (HH), Heike Breitenfeld in Kooperation mit Uwe Eilers (KEBAP HH), Tania Busse
(Autorin HH), Iris-A-Maz (HH), Thomas Johannsen (HH), Nicole Noack (HH), Jim Osthaarchic (HH), Johanna Reich (Köln), Blanca Estela Rodriguez (Mexiko, HH)

 
 
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