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Ausstellung "ohne Titel"

project_052_2014

 
 
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Ausstellung "ohne Titel"

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Das Künstlerpaar Haike Rausch und Torsten Grosch, dessen interdisziplinäre und partizipative Arbeiten soziokulturelle
und ökologische Fragestellung aufgreifen und sie in eine künstlerische Form transformieren, zeigt in dieser Ausstellung
fotografische Arbeiten.
„ … Rausch und Grosch stellen nicht das Trennende von Wirklichkeit und Realität dar, sondern machen mit ihren
Arbeiten, wie auf spielerische Weise, aufmerksam, dass das Sichtbare und Unsichtbare untrennbar verwoben sind. 
Die meisten würden sagen: Wirklichkeit und Realität sind ja wohl das selbe. Sie sind nicht einmal das gleiche!
 Die Realität kann man anfassen und sehen, die Wirklichkeit bleibt unsichtbar. Dies etwa in dem Sinn, in dem man 
vom anderen die Oberfläche sieht, die Gestalt und ihre Bewegungen, indess die innere Welt der Gedanken und der
bewussten oder unbewussten Erinnerungen nicht gesehen werden kann, und die dennoch bewirkt, was sichtbar
geschieht.
Der Fisch ist im Wasser wie das Wasser im Fisch. … “, schrieb der österreichische Lyriker
Christoph Wilhelm Aigner 2012 zu diesen Arbeiten von 431art.

Galerie m50 zeigt nun eine Serie neuer fotografischer fine art prints, die das Künstlerpaar in den vergangenen
Jahren an Orten der scheinbaren Absenz aufnahm und die nun zu einer seriellen Arbeit verdichtet werden.
Zu sehen sind z.B. ein Schlafgemach, aufgenommen in einem Wasserschloß in Westfalen, ein Lichtschalter auf einer
“Motivtapete” aus dem 19. Jh, ein Haustelefon aus den 1960er Jahren, eine leere Vase in einer architektonischen Nische
und ein, von einem Baum durchdrungenes, Fachwerkhaus. Neben vier kleineren schwarzweißen Arbeiten ist außerdem die Serie


„Lebenslinien – das Gold liegt auf der Straße“ eine partzipative Arbeit aus dem Jahr 2012 zu sehen.

Rausch und Grosch interviewten Menschen unterschiedlichen
 Alters nach ihrem individuellen Blick auf das Besondere und Wertvolle der Mainzer Landstraße.
Ob das Wertvolle im Ideellen oder Materiellen angesiedelt ist, lag an der Betrachtungsweise ihrer Interviewpartnerinnen
und -partner. Letztlich ist die Metapher „das Gold der Mainzer“ eine Metapher für jeden einzelnen Menschen.„  …
Die Arbeiten greifen zum einen auf geläufige Werbeästhetik zu, wobei sie diese ironisch brechen, zum anderen 
verbindet die Arbeit die Biografien unterschiedlichster Anwohner oder Anlieger der „Mainzer“ mit dem Stadtplan
der Straße und führte beides – im Bild der Lebenslinie der Hand – zusammen. Über einen längeren Zeitraum hinweg befragte
431art Menschen unterschiedlichsten Alters, aus unterschiedlichen sozialen Zusammenhängen stammend, und fertigte Fotos
von deren Hände, die mit der Straßenkarte verknüpft wurden; so dargestellt mutierte die 
Hand zur Landschaft, in die sich die Straße eingraviert hat.
Ein soziokulturelles Bild der „Mainzer“ entstand. … “, so der Kunsthistoriker und Kurator Christian Kaufmann, zu den Arbeiten von 431art.

 
 
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