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Titelbild des Projekts
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installation, 2003

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installation, 2003

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Installation located in one of 12 identical storage buildings built by the US Armed Forces in the former ammunition depot in Bad Kreuznach Kuhberg.
Through a light trap visitors are lead into the inner rooms. Here it is almost completely dark.
The floor is covered with sand. Once the visitor’s eyes have adjusted to the darkness, a stone circle made up of 16 stones surrounded by barbed wire can be discerned and offers the visitor an entrance. Inside the stone circle one finds a square metal plate, with white light diodes which have been centrically placed running along the side.
Stepping upon this plate a laser beam is activated in one of the 16 stones, the beam is then reflected by 5 mirrors onto five stones. Now the visitor is in a stone circle which is surrounded by a hexagonal square made by the laser beam.
Initially only the red laser beam which is reflected on the mirror plates and the laser itself are visible. However when the visitor takes sand from a readily placed bowl and throws the sand over the approach way the rays from the laser beam then become visible. The remaining mirror plates face outwards in the direction of the barbed wire.

The stone was the first archaic projectile of man. In today’s military, weapons technology creates an anonymous distance between the one shooting and the target. Marking a target is done via screen and keyboard, firing a shot via a joystick or keyboard is analogous to a computergame. In the stone circle the visitor can make the beams visible by throwing sand. No instructions are provided. There is only a the bowl of sand, placed on the floor, which entices and encourages the visitor into the gesture of throwing the sand.
Through a sound chip the white noise of a radio signal can be heard; the white noise conveys the absence of a broadcast signal. Together with the sand the white noise represents the desolation, wilderness and the emptiness left after destruction. An absence of all life.
A plaque on the wall describes the number symbolism to 16. Doubling it to make 1616, it represents the Babylonian confusion of languages. “Where words no longer mediate, war begins.”

“With melancholy and finesse Haike Rausch (Frankfurt) and Torsten Grosch (Mainz) have taken the Babylonian confusion of language as the starting point of their installation. They state “ Where words no longer mediate, war begins.”
Through a light trap one enters into a darkened room, discovers a sand surface; a desert like landscape, one sees a stone circle surrounded by barbed wire. When the visitor steps onto a metal plate in the ground he or she symbolically triggers off a projectile in the form of a laser beam.
AZ Bad Kreuznach and Rhein-Main Zeitung about the works of Haike Rausch and Torsten Grosch.

 
 
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installation, 2003

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Situationsbezogene Arbeiten auf dem Gelände des ehemaligen Munitionslagers Bad Kreuznach in einem von 12 identischen Lagern der us-amerikanischen Streitkräfte. Durch eine Lichtschleuse gelangt der Besucher in das Innere des Raumes. Hier ist es fast völlig dunkel. Der Boden ist mit Sand bedeckt. Haben sich die Augen des Betrachters an die Dunkelheit gewöhnt, ist ein mit Stacheldraht umzäunter Steinkreis aus 16 Steinen zu sehen, der für den Besucher einen Zugang bietet.
Im Inneren des Steinkreises befindet sich eine quadratische metallene Bodenplatte, an deren Längsseiten weiße Leuchtdioden mittig versenkt sind. Betritt man diese Platte, wird in einem der 16 Steine ein Laserstrahl aktiviert, der über 5 Spiegel an 5 Steinen umgelenkt wird. Der Besucher steht so einem Steinkreis, umgeben von einem Sechseck gebildet aus einem Laserstrahl. Sichtbar sind zunächst nur rote Laserreflexionen auf den Spiegelplättchen und der Laser selbst. Nimmt man jedoch Sand aus der bereitstehenden Schale und wirft diesen in den
Strahlengang, so wird der Laserstrahl sichtbar. Die Spiegel der übrigen Steine sind nach außen in Richtung des Stacheldrahtes gerichtet.

Der Stein war das erste archaische Projektil des Menschen. In heutiger Kriegstechnik schafft die technologische Komponente eine anonyme distanz zwischen Schützen und Ziel. Die Zielmarkierung findet über Bildschirm und Tastenfeld statt, der Abschuß per "Joystick" oder Tasteneinabe gleicht dem Gestus in einem Computerspiel.
Im Steinkreis der Installation kann der Besucher den von ihm ausgelösten Laserstrahlmittels streuen / säen des Sandes sichtbar machen. Hierzu gibt es keine weitere Anleitung. Einzig die Schale mit Sand, die auf dem Boden steht verführt zu der zu vollziehenden Geste.
Über einen Sprachchip ist der Sound vom Nicht-Empfang eines Radiosignals zu hören: weißes Rauschen vermittelt die absenz eines gesendeten Signals. Zusammen mit dem Sand steht es für Öde, Wüste, Leere nach Zerstörung.
Abwesenheit von Leben.
Eine Tafel an der Wand beschreibt die Zahlensymbolik zu 16; in der Dopplung also 1616: die babylonische Sprachverwirrung. Denn: „Wo Worte aufhören zu vermitteln, beginnt Krieg“.

Mit Hintersinn haben Haike Rausch (Frankfurt) und Torsten Grosch (Mainz) die babylonische Sprachverwirrung als Ausgangspunkt ihrer Installation genommen. Sie sagen: "Wenn Worte aufhören, fängt der Krieg an."
Über eine Lichtschleuse betritt man einen abgedunkelten Raum, entdeckt eine Sandfläche als "wüstes Land", sieht einen Steinkreis, der von Stacheldraht eingezäunt ist. Tritt der Besucher auf eine Platte, produziert er einen Laserstrahl und schickt symbolisch ein Projektil los. AZ Bad Kreuznach 13.9.2003

 
 
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